Stolberg - Metallwerk hat die Trendwende geschafft

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Metallwerk hat die Trendwende geschafft

Von: gro
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Völlig neue Möglichkeiten bieten sich für das Metallwerk durch das Hochregallager, das hier von Werksleiter Leo Bergstein (l.) und seinem Planer Klaus Elbern begutachtet wird. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Noch vor weniger als einem Jahr bestimmten Vokabeln wie „Sozialplan” und „Massenentlassungen” die Schlagzeilen, mussten letztlich 49 Kollegen das Unternehmen verlassen und insgesamt 70 Stellen gestrichen werden. Heute stellt sich die Situation beim Stolberger Metallwerk (SMW) hingegen gänzlich anders dar.

„Nach Ablauf der Abwrackprämie waren wir zunächst noch unsicher in der wirtschaftlichen Bewertung. Inzwischen wissen wir aber, dass in der Folge sehr viele neue Modelle im Premium-Bereich auf den Markt kommen. Und die verfügen natürlich über sehr viel Elektronik.” Auch die deutlich gestiegene Nachfrage im asiatischen Raum, die die Direktkunden verzeichnen, machen sich bei der 100-prozentigen KME-Tochter positiv bemerkbar.

„Ich gehe davon aus, dass die Auftragslage bis September sicher und stabil sein wird”, kündigt Leo Bergstein an. Und der Werksleiter geht sogar noch einen - wenn auch vorsichtigen - Schritt weiter: „Wir empfangen erste Signale, dass dies auch bis zum Ende des Kalenderjahres so bleiben wird.”

Vorbei sind die Zeiten, wo Auftragsflauten mit Kurzarbeit kompensiert werden müssten. „Geregelte Mehrarbeit” leisten stattdessen viele der insgesamt rund 240 Mitarbeiter. Die einst negativen Zeitkonten sind längst wieder gut gefüllt. „Deshalb gibt es auch erste gemeinsame Überlegungen mit dem Betriebsrat, wie wir die offensichtlich anhaltend hohe Nachfrage befriedigen können”, berichtet Bergstein. Keine Zweifel: SMW hat nach einem harten Jahr die Trendwende geschafft.

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