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Mehr als eine Million Euro für neue Uferwand

Von: gro
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Hier kommt nur ein Neubau in Frage: An der Hermannstraße ist die Ufermauer derart marode, dass mit einer Sanierung nicht mehr viel zu retten wäre. Besser sieht es im Bereich der Eisenbahnstraße aus, wie Kernbohrungen ergeben haben. Foto: M. Grobusch

Stolberg. „Gutes muss auch teuer sein”, heißt eine mitunter leicht ironisch gemeinte Redewendung. „Für den Vichtbach nur das Beste”, lautet derweil die Devise im Rathaus.

Und weil das Beste in diesem Fall auch das Teuerste ist, setzt die Verwaltung für die Sanierung der Ufermauern an der Hermann- und Eisenbahnstraße in ihrer Vorlage für den am Mittwoch tagenden Bau- und Vergabeausschuss Kosten in Höhe von rund 1,065 Millionen Euro an.

Dabei begründet sie ihre Entscheidung zugunsten der kostspieligsten aller acht von einem externen Ingenieurbüro ausgearbeiteten Varianten allerdings nicht volksmündisch, sondern nach strengen Kosten-Nutzen-Regeln.

Und die weisen die komplette Neugestaltung des Uferbereiches in der Hermannstraße mit Bohrpfählen und Verblendschalen als die sinnvollste Möglichkeit aus, da sie ausgesprochen solide ist und eine Lebensdauer von mindestens 80 Jahren erwarten lässt. Darüber hinaus erfolgt der Einbau nach Aussage von Fachbereichsleiter Josef Braun „nahezu erschütterungsfrei”, was nicht nur die Anwohner freuen dürfte, sondern auch die Gefahr von Verformungen und Setzungen an den Straßen, Versorgungsleitungen und Häusern minimiert.

Weitaus einfacher gestalteten sich die Planungen für die Ufermauer im Bereich der Eisenbahnstraße. Kernbohrungen haben dort ergeben haben, dass das vorhandene Mauerwerk statisch in Ordnung ist. Die Sanierung soll sich deshalb auf den Einbau neuer Betonkopfbalken und die Montage eines neuen Geländers beschränken. Das macht sich mit rund 250.000 Euro auch positiv bei den Kosten bemerkbar.
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