Stolberg-Mausbach - Mausbacher Dorfmittelpunkt wieder komplett

Mausbacher Dorfmittelpunkt wieder komplett

Von: oha
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Mit-Initiator Peter Jussen (SPD, r.), Bürgermeister Ferdi Gatzweiler sowie Conny Vroels (2.v.l.) und Doris Schmitz von der Firma Lebensbaum. Foto: O. Hansen

Stolberg-Mausbach. Die Mausba­cher haben wieder eine Dorflinde. Der Baum wurde Mittwochmorgen an der Ecke von Schroiff- und Dechant-Brock-Straße in ein Beet gepflanzt. „Wir sind alle froh, dass der Baum wieder steht“, sprach Bürgermeister Ferdi Gatzweiler den Bürgern im Ortsteil wohl aus dem Herzen.

Eine Linde markierte schon seit Jahrhunderten den Mittelpunkt des Dorfes gleich neben der Kirche. Heimatdichter Josef Bildstein hat­te dem Baum im Jahr 1920 bereits mit einem Gedicht ein „Denkmal“ gesetzt. Doch die kunstvollen Verse nutzten nichts. Im Jahr 1930 ging der Baum, man sagt wegen zu intensiver Pflege, ein. Als Geschenk des Städteregionsrates für die Teilnahme Mausbachs am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wurde vor gut zwei Jahren an der Ecke Dechant-Brock-/­Schroiffstraße ein neuer Baum gepflanzt. Der neue Baum war denn auch an historischem Standort schon fünf Meter hoch gewachsen, als Vandalen die Linde Anfang Juni 2013 nachts zerstörten. Gemäß dem Gedicht Bildsteins: „Ich hatte viel Gutes, aber auch viel Böses gesehen, ich alter Lindenbaum.“

Jetzt also ein neuer Baum an alter Stelle. Dass es im Schatten der Kirche wieder eine Linde gibt, ist unter anderem der Firma Lebensbaum zu verdanken, die sich an der Finanzierung des Projekts beteiligte. Der Baum ist bereits fast fünf Meter hoch. Der Durchmesser beträgt bald zehn Zentimeter. Die Linde wird in ihrem Beet noch durch Pfosten gehalten. Außerdem weist eine Warnbake Autofahrer auf das Hindernis am Straßenrand hin. Damit der neuen Linde womöglich ein längeres Leben gegönnt ist. Günter Flamm vom Dorfforum wies Mittwoch darauf hin, dass am Standort des neuen Baumes demnächst eine Tafel angebracht werden soll, die auf die lange Geschichte der Mausbacher Dorflinde hinweisen soll.

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