Stolberg - Martine Marson stellt Werke in der Burggalerie aus

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Martine Marson stellt Werke in der Burggalerie aus

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
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Ornamente und Fabelwesen: Verborgene Welten, die von Kindheitserinnerungen beeinflusst werden, zeigt die Luxemburgerin Martine Marson, die mit ihrer Ausstellung gestern Mittag die Artibus-Reihe in der Burggalerie eröffnet hat.

Stolberg. Die Bilder erzählen Geschichten. Geschichten, in denen Kindheitserinnerungen, die von einer natürlichen Umwelt und den Fantasiefiguren der Märchenwelt beeinflusst werden, im Mittelpunkt stehen.

Erstellt hat die 20 klein- und großformatigen Werke, die bis zum 8. Mai in der Galerie der Burg gezeigt werden, die luxemburgische Malerin Martine Marson.

Die Präsentation der 38-Jährigen, die in der im Süden Luxemburgs gelegenen, kleinen Gemeinde Bous lebt und arbeitet, ist gleichsam der Startpunkt für die diesjährige, 2007 von Kulturmanager Max Krieger begründete „Artibus”-Reihe, in deren Verlauf bis Mitte November die Werke von neun Künstlern unterschiedlicher Ausrichtung in den Räumen der Burg präsentiert werden.

Offenheit und ungekünstelte Farbwiedergaben kennzeichnen die von Marson erstellten Werke, wobei die Farben nach Aussage der Künstlerin ein Ausdrucksmittel der Unbekümmertheit sind. „Meine Kunst soll ein Ausdruck der Unbekümmertheit sein. Eine Unbekümmertheit, die wir uns insgeheim alle wieder wünschen”, versichert die Malerin, die es mag, wenn die Besucher beim Betrachten ihrer Bilder angeregt werden, ihren eigenen Fantasien und verborgenen Wünschen freien Raum zu lassen.

Mischtechniken

Zur Umsetzung ihrer Ideen nutzt Marson Acrylfarben, Seiden- und Aquarellpapier sowie Schriftzeichen und Collagen. Die Mischtechniken sorgen dafür, dass ihre Bilder von Plastizität und Lebhaftigkeit gekennzeichnet werden. Auffallend ist Marsons Vorliebe für geometrische Formen und Ornamente. Umgeben sind diese dekorativen Elemente von Fabelwesen, die gleichsam stellvertretend für Gefühle und Erinnerungen stehen.

Eröffnet wurde die Marson-Ausstellung am Sonntag in den Mittagsstunden von Professor Dr. Dieter Boeminghaus, dem neuen künstlerischen Leiter der Ausstellungsreihe, der die Nachfolge der „Steinweg-Galerie” angetreten hat, die im vergangenen Jahr die Artibus-Schauen betreut hatte.

Boeminghaus, emeritierter Professor für Design an der Aachener Fachhochschule und Präsident der „Europäischen Vereinigung bildender Künstler aus Eifel und Ardennen”, charakterisierte die luxemburgische Künstlerin mit folgenden Worten: „Martin Marson versteht es, die wichtigste Erfahrung unseres Lebens, das Kindsein, hinüberzuretten in die Welt der Erwachsenen, indem sie Bilder malt, die von Unvoreingenommenheit, dem Spielerischen und dem Arglosen beeinflusst sind.”

Für die musikalische Unterhaltung während der Vernissage war die Band „Avega” zuständig, die bei allen Ausstellungseröffnungen der Artibus-Reihe zu hören sein wird. Die aus der Sängerin Irma Vega, dem Bassisten Ricardo Arregui, dem Schlagzeuger Ales Vega und dem Gitarristen Markus Jungen bestehende Gruppe spielte Interpretationen bekannter, dem lateinamerikanischen Raum entstammender Jazzstücke.
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