Lösung für den Durchgangsverkehr in der Burgstraße

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Stolberg. Dass die Burgstraße in letzter Zeit zunehmend stärker frequentiert wird, darauf verweisen die Bewohner der Altstadt zu Recht schon seit langem hin, nur angeblich konnte aus Sicht der Verwaltung bisher nichts dagegen getan werden. Da sieht der Ortsverband Mitte der Stolberger CDU seit Jahren aber anders.

„Solange Busse durch die Altstadt fahren seien Regelung des Verkehrsstroms nicht möglich, hat die Verwaltung stets auf unsere Anfrage geantwortet“, berichtet Martin Hennig. Jetzt scheint doch Bewegung in die Angelegenheit zu kommen, da die veröffentlichten Zählungen belegen, dass täglich durchschnittlich bis zu 1500 Fahrzeuge die Durchfahrt durch die Altstadt nutzen, meint der der stellvertretende Vorsitzende. „Zumal die durchfahrenden Fahrzeuge alle die vorgeschriebenen 10 km/h überschreiten, selbst die Aseag und die Taxen“, so Vorsitzender Kunibert Matheis weiter. Der Ortsverband begrüße sehr, dass anhand von Messungen dokumentiert wird, was seit langem überfällig ist. Die Burgstraße müsse ihrer Ausweisung gerecht werden und nur für Anlieger, Taxen und Busse benutzbar bleiben.

„Es kann nicht sein, dass wir mehr Tourismus und ein generationengerechtes Stolberg fordern, und gleichzeitig den Menschen nicht ausreichend geschützten Straßenraum anbieten“, so Hennig. Von daher werde es äußerste Zeit, sich endlich dem Thema zu widmen. Die CDU Mitte fordert die Verwaltung auf, ein Verkehrskonzept vorzulegen, wie die Verkehrsteilnehmer, die die Burgstraße als Durchfahrtsstraße benutzen, raus gehalten werden.

Darüber hinaus sei es an der Zeit, für die Stolberg insgesamt ein Verkehrskonzept zu erarbeiten; allein schon deshalb, weil die Bewohnerzahl auf dem Donnerberg durch das geplante Neubaugebiet zunehmen werde.

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