Stolberg - Lkw ganz raus aus Mausbach?

Lkw ganz raus aus Mausbach?

Von: Kolja Linden
Letzte Aktualisierung:
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Tempo 30 auf Wunsch der Anwohner in Gressenich: Der Landesbetrieb hat reagiert und an der Römerstraße entsprechende Schilder aufgestellt. Foto: K. Linden

Stolberg. Am 14. Juli wurden die Schilder entfernt, zwei Tage später standen sie schon wieder da: Die Verbotsschilder für Lkw in Mausbach. Als nach dem vorläufigen Ende der Straßenbauarbeiten am Dienstag vergangener Woche die gesperrte Ortsdurchfahrt wieder freigegeben wurde, galt das zunächst auch für Lkw - aber nur kurz. Denn nur 48 Stunden später wurden die Verbots- und Umleitungsschilder wieder aufgestellt - was bei Anwohnern der Kurt-Schumacher- und Gressenicher Straße für Aufatmen, bei Fahrern und Spediteuren dagegen für erneuten Kummer gesorgt haben dürfte.

„Dass die Lkw-Verbotsschilder mit weggeräumt wurden, war ein Fehler”, erklärt Stadtsprecherin Petra Jansen. Weil die Fahrbahndecke noch nicht fertig sei, könne der Schwerlastverkehr nämlich noch nicht über diesen Untergrund gelenkt werden.

Fahrbahndecke kommt noch

Am Wochenende des 8. und 9. Augusts werde die Fahrbahndecke aufgebracht, danach erfolge die endgültige Freigabe - ob die aber dann dauerhaft auch für Lkw gilt, bleibt abzuwarten. „Wir haben beim Landesbetrieb Straßenbau nachgehakt, die Lkw ganz aus Mausbach zu verbannen”, erklärt dazu Bürgermeister Ferdi Gatzweiler. Gerade die Baustelle habe gezeigt, dass es möglich sei, den Lastverkehr um Mausbach herum zu lenken, um so die Bürger dort zu entlasten. Es habe nur wenige Beschwerden gegeben. Während der Bauphase und auch jetzt noch fahren die Lkw die Runde über die K6 (Burgholzer Graben und Hastenrather Straße). Zuständig für die Landesstraße ist allerdings der Landesbetrieb, der mitspielen muss.

Genau das hat er ein paar Kilometer weiter schon getan, in Gressenich. Dort hat der Landesbetrieb jetzt an der Römerstraße Tempo-30-Schilder aufstellen lassen und damit einem Anliegen von Anwohnern und Politik vorab schon einmal Folge geleistet, sagt Axel Wirtz (CDU). Im April habe man den Antrag gestellt, im Herbst folgen dann bauliche Maßnahmen, so Wirtz. Die Tempo-30-Zone ist ein Vorgeschmack auf Verengungen und Verschwenkungen der Fahrbahn, die künftig Raserei erschweren soll. „Das ist punktuell auch nötig”, sagt Wirtz und weist auf die Kirche hin und darauf, dass dort der Schulweg für viele Kinder liegt.
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