Liebe zur Musik liegt einem Triska im Blut

Von: dö
Letzte Aktualisierung:
6734795.jpg
Brillante und stimmungsvolle Darbietung: Mario und Josef Triska – verdeckt Peter Janton – sowie Evi Rebière und Janusch Hallema (v.l.) verstanden es im „Piano“ bestens, mit Zigeunermusik und Chansons zu unterhalten. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Wenn Mario Triska und seine im „Triska-Ensemble“ zusammengefassten Freunde auftreten, um das Publikum mit Zigeunerswing und französischen Chan­sons zu unterhalten, schwingt das Herz mit – und es sind Leidenschaft, Lebensfreude und ein vielseitiges Repertoire garantiert.

Nicht anders war die Stimmung jetzt in der Altstadtkneipe Piano, als Bandleader Triska und vier weitere Musiker ein Konzert starteten, das Melodien aus Russland, dem Balkan und Frankreich berücksichtigte.

Da der in der Kupferstadt lebende 49-jährige Triska aus einer traditionsreichen Sintifamilie stammt, die die Liebe zur Musik gleichsam im Blut hat, spielten Zigeunermelodien aus Rumänien, Bulgarien, der Slowakei und Tschechien eine große Rolle. Geprägt wurden diese Melodien besonders von der Spielkunst, für die Mario und Josef Tris­ka Verantwortung trugen.

Denn wenn Mario Triska seine Geige zur Hand nimmt und seine Stimme besteuert, schwingt tiefe Sehnsucht mit und gehört Spiritualität, Herzenswärme und Intensität dazu. Neben Mario konnte sich auch sein Vetter Josef stimmungsvoll in Szene setzen, der mit ausdrucksstarker Stimme Melodien aus Russland und Rumänien zum Besten gab.

Unbestrittener Star des Abends war aber zweifelsohne die 26-jährige Evi Rebière, die mit französischen Chansons zu glänzen wusste.

Spontaner Szenenapplaus

Die talentierte Sängerin, die mit ihren Song, die als eine Hommage an die Interpreten Edith Piaf, Charles Aznavour, Patricia Kaas und Lara Fabian gedacht waren, das Publikum zum Träumen, Singen und Klatschen brachte, besitzt eine großartige, klangvolle Stim­me.

Gut aufgelegt waren aber auch der polnische Pianist Peter Janton und der aus den Niederlanden stammende Janusch Hallema, der virtuos den Kontrabass bediente. Dem in großer Zahl anwesenden Publikum gefiel die musikalische Darbietung des engagierten Trios. Und so gab es immer wieder spontanen Szenenapplaus. Außerdem wurde eifrig im Takt der Musik geklatscht.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert