Landesverbandsmedaille für Walter Willems und seine Häsin

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Walter Willems holte mit seinem schwarz-weiß gemusterten Kaninchen die Landesverbandsmedaille.

Stolberg. Nach einem Jahr war es wieder soweit. Der Kaninchenzuchtverein R204 Mausbach stellte seine prächtigen „Zuchtexemplare“ im Bürgerhaus in Mausbach zur Schau. Am Wochenende konnten sich Interessierte während der Lokalschau über das Ergebnis der zeitaufwendigen und intensiven Arbeit, mit den Häsinnen und Rammlern, überzeugen.

Das „Laienauge“ fand jedenfalls nur wie aus dem Ei gepellte Tiere vor. Diesmal konnte der Vorsitzende Walter Willems seine schwarz-weiß gescheckte Häsin voller Stolz als Siegerin präsentieren. Mit 97,5 Punkten war sie in diesem Jahr das beste Tier der Ausstellung und erhielt die Landesverbandsmedaille. Damit löste Willems nach neun Jahren Rüdiger Oldenburg ab.

Zwei Preisrichter nehmen die Langohren genauestens unter die Lupe und bewerten die flauschigen Tiere nach sieben Kriterien: Gewicht, Körperform, Fellhaar, Kopfzeichnung, Rumpfzeichnung, Farbe und Pflegezustand. Dahinter steckt natürlich viel Arbeit; das ganze Jahr über und zudem täglich müssen die Tiere artgerecht gehalten und gepflegt werden.

„Das schreckt mittlerweile viele ab, da das Berufsleben für die meisten Menschen auch stressiger geworden ist, fehlt für solch ein Hobby oft die nötige Zeit“, bedauert Walter Willems.

Hinzu komme, dass es den Züchtern von Jahr zu Jahr schwieriger gemacht werde. So muss der Gesetzgeber dem Tierschutz natürlich gerecht werden, doch die Kaninchenzüchter würden bereits seit Jahren ohne Aufforderung höhere Ansprüche erfüllen, so Willems. Der Verein ist daher unter anderem im (ZDRK) Zentralverband der „Deutschen Rasse-Kaninchen Züchter“, denn dieser unterscheidet und distanziert sich von Masttierhaltung.

Doch dieses Hobby sei eben nicht nur aufwendig, sondern vor allem eine gesellige Angelegenheit. Gerade vor den Ausstellungen trifft sich der ein oder andere Zuchtkollege auf ein Bierchen und fachsimpelt über die Eigenschaften der Tiere oder über die Fütterungsmethoden und Standardforderungen. Außerdem gehen die Kontakte weit über die lokalen Grenzen hinaus.

Schließlich stehen bald wieder die Kreisschau und die Landesschau auf dem Programm, und dort treffen sich zahlreiche Züchter aus dem Kreis- und Landesverband. Auch hier findet ein reger und abwechslungsreicher Austausch statt.

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