Stolberg - Landesbetrieb lässt Fußgängerüberweg ausbauen

Landesbetrieb lässt Fußgängerüberweg ausbauen

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:
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Die Arbeiten laufen: Aus dem Fußgängerüberweg auf der Sebastianusstraße wird ein Zebrastreifen. Gleichzeitig beginnt der Landesbetrieb mit der Planung weiterer Verkehrssicherungsmaßnahmen. Foto: J. Lange

Stolberg. Das Wetter hatte den Beginn verzögert, aber seit Mittwoch sind die Arbeiten am Fußgängerüberweg auf der Sebastianusstraße in vollem Gange. Der Landesbetrieb baut die alte Furt mit Mittelinsel in der L236 nahe der Einmündung der Karlstraße zu einem vollwertigen Zebrastreifen aus - im Rahmen der provisorischen Maßnahmen zur Verkehrssicherung auf der Landesstraße in der Atscher Ortsdurchfahrt.

Im Vorfeld war mehrfach kontrovers über eine Veränderung der Lage des Übergangs diskutiert worden. Letztlich entschied sich der Landesbetrieb in Abstimmung mit der Stadt für Beibehaltung und Ausbau der Furt in einen richtigen Zebrastreifen. Der wird, wenn das Wetter mitspielt, in wenigen Tagen realisiert sein.

Doch über die provisorischen Maßnahmen zur Verkehrssicherung, wie die Verschwenkungen in Richtung Eilendorf, hat der Landesbetrieb zugesichert, umfangreichere Arbeiten zu einer veränderten Ausgestaltung an der Sebastianusstraße vorzunehmen - bevor der Autobahnanschluss bei Eilendorf realisiert ist.

„Wir fangen jetzt an, die Konzepte dafür zu erarbeiten”, erklärt Christoph Jansen auf Anfrage. Die Pläne sollen etwa im Sommer mit der Stadt Stolberg abgestimmt werden, so der Planungsleiter des Landesbetriebs zum ungefähren Zeitplan. Er hofft, bis zum Jahresende die Detailplanung fertiggestellt zu haben, so dass 2011 / 2012 die Umsetzung erfolgen könnte, falls Geld dafür bereitstehen sollte.

Derweil hat der Landesbetrieb den Ausbau des Anschlusses an die A44 im Rahmen der neuen Ortsumgehung Eilendorf verschoben. „Wegen mangelnder Personalkapazitäten und des Umbaus des Aachener Autobahnkreuzes”, erläutert Jansen. Nun ist vorgesehen, das Planfeststellungsverfahren im kommenden Jahr zu beginnen, so dass mit einem Baurecht nicht vor 2013 gerechnet wird.
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