Läden zu am 1. Mai

Von: kol
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Stolberg. Sollen Angestellte von Geschäften am Tag der Arbeit arbeiten? Diese Frage hat der Rat am Dienstagabend überraschend mit Nein beantwortet. 23 zu 22 lautete das Abstimmungsergebnis, das bei der Stolberger Geschäftswelt für wenig Freude, bei Gewerkschaften dagegen für Erleichterung sorgen dürfte.

Dabei hatten sich die Fraktionen und die Stadtmarketinggesellschaft SMS im Juli extra zusammengesetzt, um nach den Streitigkeiten im vergangenen Jahr eine gemeinsame Terminlösung zu finden. Dabei einigte man sich auf insgesamt vier verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt, darunter auch den am 1. Mai.

Nachdem dies wiederum aber verschiedene Gewerkschaften mit Verweis auf den traditionellen Tag der Arbeit sauer aufstieß, machten SPD und Linke jetzt die Kehrwende. Weil auch Bürgermeister Ferdi Gatzweiler, Katharina Krings (Grüne) sowie die Vertreter von UWG und NPD gegen offene Geschäfte an diesem Tag sind, werden nach derzeitigem Stand 2011 nur insgesamt fünf Sonntage offen sein, drei davon in der Innenstadt.

Wenig übrig hatten dafür CDU, FDP und die Grünen-Vertreter Mario Wissel und Uschi Küpper, die unter Verweis auf Absprachen mit der SMS dafür plädierten, dass man sich an solche auch zu halten habe. Zumal die Alternative Muttertag sei, das lehne man auch ab.

Verkaufsoffen sind nun in Stolberg der 29. Mai („Stolberg goes...”), der 18. September (Stadtparty) und der 4. Dezember. Dieser ist auch in Breinig offen, ebenso wie der 3. April (Frühlingsfest) und der 4. September (Sommerfest).
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