Stolberg - „Kunst auf dem Weg“: Drei Ziele beim Kunstspaziergang

„Kunst auf dem Weg“: Drei Ziele beim Kunstspaziergang

Von: ric
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Marlis Blumberg, Katrin Lynen, Heiner Scholl, Maria End, Peter Mersmann-Geisen und Katalin Islik. Foto: Ricarda Peters

Stolberg. Nicht zum ersten Mal haben Stolberger Künstler sich in diesem Jahr das Ziel gesetzt, ihren Mitbürgern das Thema Kunst näherzubringen und am letzten Sonntag im August bei einem Kunstspaziergang einen Einblick in ihre kreativen Werke zu erlauben.

Obwohl „Kunst auf dem Weg“ dieses Jahr pausiert, haben Anina Marita Cujai, Katrin Lynen und Birgit Engelen es sich nicht nehmen lassen, das Projekt in einer verkleinerten Version weiterlaufen zu lassen: An drei verschiedenen Orten in der Kupferstadt waren Besucher auch dieses Mal gerne gesehen. Birgit Engelen öffnete so ihr Atelierhaus und ihren Skulpturengarten am Hammerberg und stellte neben den Ergebnissen ihrer Workshops „Kreatives aus Stein“ auch Schmiedearbeiten von Mark Prouse und Billi Myer aus.

Sehenswerte Edelstahlskulpturen

Sehenswert waren die Bronze- und Edelstahlskulpturen in Blumenformen von Prouse allemal. Dass man Kunst nicht nur sehen sondern auch hören kann, bewies Billi Myer mit ihren interaktiven Klangobjekten, bei denen Klicker- oder Gongtöne Kunst zu mehr als nur einem Objekt machen sollen.

Und auch der Kunsthandwerkerhof am Alter Markt bildete die Kulisse für gleich mehrere Ausstellungen. Anina Marita Cujai stellte die Bilder von Monika Alt und Georg Schell, zwei Malschüler mit Down-Syndrom, aus meh­reren Jahren gemeinsamer Malarbeit vor. Beim Erstellen der Acrylbilder ist den Künstlern keine Grenze gesetzt – genau wie bei Andrea Steinmanns Kreationen auf der Leinwand, die zum ersten Mal ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben. „Ich bin einfach nur eine Malschülerin, die viel Spaß daran gewonnen hat, ihren Gefühlen durch Bilder Ausdruck zu verleihen“, sagt Steinmann.

Katrin Lynens Atelier in der Ritzefeldstraße bildete den dritten Ausstellungsort der diesjährigen Kupferstädter Kunstaktion. Auf zwei Etagen stellte die freiberufliche Malerin und Kunsttherapeutin mit fünf Teilnehmern ihrer Malkurse die Ergebnisse aus den Treffen vor. Maria End, Katalin Islik, Peter Mersmann-Geisen, Heiner Scholl und Marlis Blumberg konnten mit ihren Bildern mehr als 300 Ausstellungsstücke präsentieren. „So eine Vielfalt wie bei uns gibt es im Museum nicht“, bemerkt Heiner Scholl stolz und Maria End erzählt von den gemeinsamen Malkursen: „Hier ist eine besonders schöne Atmosphäre zum Malen.“

Dass „Kunst auf dem Weg“ im nächsten Jahr wieder im ursprünglichen Umfang stattfinden kann, schließt Birgit Engelen nicht aus. „Wir sind froh, dass wir den Kunstinteressierten auch dieses Mal etwas bieten konnten, aber vielleicht gibt es nächstes Jahr ja wieder mehr Stationen.“

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