Kunkel-Prozess erneut vertagt

Von: mik
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Stolberg/Aachen. Eigentlich war für Donnerstag, 22. Oktober, ein Urteil im Berufungsprozess gegen den Stolberger NPD-Ratsmann Willibert Kunkel erwartet worden. Doch weil erneut ein Entlastungszeuge fehlte, musste das Verfahren nach dem 1. Oktober bereits zum zweiten Mal vertagt werden.

Der Vorsitzende des NPD-Kreisverbandes Aachen will ein Urteil des Amtsgerichtes Düren anfechten. In erster Instanz hatte es den NPD-Mann wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt. Kunkel soll demnach im Umfeld eines NPD-Infostandes in Düren im März 2007 einen Passanten an den Kopf geschlagen haben.

Schon am ersten Verhandlungstag war der Prozess wegen dreier fehlender Zeugen vertagt worden, und das Gericht hatte Ordnungsgelder verhängt. Gegen einen am zweiten Prozesstag erneut fehlenden Entlastungszeugen aus der rechten Szene verhängte der Richter nun ein Gesamtordnungsgeld von 450 Euro. Zum Folgetermin Mitte November soll er polizeilich vorgeführt werden.
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