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Künstler Kurt Pilz: „Visionäre Malerei“ war seine Stilrichtung

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Der Stolberger Künstler, Kurt Pilz, der bereits im Alter von 49 Jahren verstarb, machte mit einer Vielzahl von Gemälden in zahlreichen Stilrichtungen auf sich aufmerksam.
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Dem Stolberger Künstler Kurt Pilz ist jetzt eine Ausstellung im Zinkhütter Hof gewidmet.

Stolberg. Mit einer Ausstellung im Museum Zinkhütter Hof soll im März an das Wirken des Stolberger Künstlers Kurt Pilz erinnert werden.

Der Kunstmaler Kurt Pilz (geboren am 8. März 1955 in Stolberg; gestorben am 6. Dezember 2004 ebenfalls in Stolberg) wurde nur 49 Jahre alt. Er hinterließ jedoch eine Vielzahl von Gemälden in Öl und Acryl, ferner Aquarelle, Grafiken, Radierungen und Mischtechniken.

Pilz, der unter dem Künstlernamen Ananda weit über die Grenzen Stolbergs hinaus Bekanntheit erlangte, bezeichnete seine Stilrichtung als „Visionäre Malerei“. Sein Motto lautete: „Mit meinen Bildern möchte ich das Innerste des Menschen berühren und ihn auf die längst vergessenen Pfade seiner Seele führen“.

Neben der Malerei befasste sich „Pille“, wie er von Freunden genannt wurde, auch mit der Schriftstellerei, der Astrologie und spielte mehrere Musikinstrumente.

Von 1971 bis 1974 absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Dekorateur und Schaufenstergestalter. Mit dem Besuch der Fachoberschule für Gestaltung in Aachen konnte er sich 1977 an den Hochschulen für Grafik und Freie Malerei in Aachen und Köln (Kölner Werkschule bei Prof. Karl Marx) künstlerisch weiterentwickeln. Seine Künstlerreife erlangte er allerdings durch seine autodidaktischen Studien.

Großformatig

Mit der achten „in memoriam“-Ausstellung in der Villa Museum Zinkhütter Hof kommen rund 40 Exponate, darunter etliche großformatige Ölgemälde zumeist aus Privatbesitz des Künstlers Pilz zur Präsentation.

Die Vernissage findet am Sonntag, 26. März, um 12 Uhr im Forum-Foyer des Museums Zinkhütter Hof statt. Über den Lebensweg des Künstlers spricht der Kurator der Ausstellung, Apotheker Hartmut Kleis aus Stolberg, zur Kunst der Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke aus Aachen.

Lyrik rezitiert

Ausgewählte Werke werden lyrisch interpretiert von Manfred Bohn, Lyriker und Lyrikrezitator aus Bergheim. Er bestritt bereits 1985 mit Kurt Pilz im historischen Kupferhof Grünenthal eine gemeinsame Kunstausstellung.

Die Ausstellung ist sonntags von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen. Am Sonntag, 7. Mai, dem letzten Tag der Ausstellung, sind die Öffnungszeiten im Rahmen der achten Kunstausfahrt „ART TOUR de Stolberg“ von 11 bis 18 Uhr geplant. Die Adresse lautet: ART Department Villa Museum Zinkhütter Hof, 52222 Stolberg, Cockerillstraße/Bernhard-Kuckelkorn-Platz. Weitere Informationen gibt es im Internet unter den Adressen www.kurtpilz.jimdo.com www.villa-zinkhuetterhof.eu.

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