Künstler aus dem Dreiländereck zeigen Ölgemälde und Skulpturen

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Werke international renommierter Künstler sind bei der grenzüberschreitenden Ausstellung am 2. November zu sehen.

Stolberg/Aachen. Kunst grenzüberschreitend gibt es immer am ersten Sonntag des Monats. Der nächste Termin ist am Sonntag, 2. November. Zwischen 14 und 18 Uhr warten acht partnerschaftlich verbundene Kunst(h)orte auf Besucher.

Für Kunstinteressierte haben gleichzeitig geöffnet: Zentrum für Kunst und Kultur de Kopermolen, von Clermontplein, Vaals/NL; Kunst und Kultur im Köpfchen, Eupener Straße 420, Aachen; Ramírez-Máro-Institut, Gostert 102, Hauset-Raeren/B; Fondation Peter Paul J. Hodiamont, Mazarinen 9, Baelen/B; Göhltalmuseum, Maxstraße 9-11, Kelmis/Neu-Moresnet/B; Kulturelle Begegnungsstätte „Maison art Pütz“, rue de Hombourg 2, Montzen/B; Atelier I.S., Heidestr.39, Walhorn/B; Kunstatelier2Stark, Plaatweg 23, Kelmis/B.

Die Aktivitäten in den Kunstorten „en détail“: Im Kunstatelier2Stark Ruth Stark stellt aus: keramische Objekte und Ton zum Leben. Urban Stark: „InGenious Sculptures“ - Fotografien. Die Stiftung de Kopermolen präsentiert aus Anlass des jecken 6x11-jährigen Jubiläums vom „CV de Grensülle en Prinsenjarde Vols 1948“ bis zum Sonntag, dem 9. November, die Ausstellung „66 joar Vastelovvend i Vols“.

Es wird eine Auswahl aus einem gewaltigen Arsenal von Fotographien und Filmen aus den vergangenen Jahrzehnten gezeigt, genauso wie Stücke aus dem reichen Vaalser Karnevalsleben.

Kultur im Köpfchen

KuKuK - Kunst und Kultur im Köpfchen - Ron Bernstein „Ben on the edge, Mathew at the border, Ron in the middle. All in! Im ehemaligen belgischen und deutschen Zollhaus, Aachener Straße 261a, Raeren und Eupener Straße 420, Aachen. Ron Bernstein (Maastricht) zeigt grenzüberschreitende Arbeiten zum Thema „in Verbindung sein“.

Im deutschen Zollhaus sind es Malereien von Mathew Weaver ( New York ) und Ben Leenen (Maastricht). Er selbst zeigt in den Vitrinen im Café Holzverbindungen einer zersägten Installation.Auf der belgischen Seite gibt es neben weiteren Arbeiten eine Pokerspiel-Performance, die Ron mit Freunden mitten im öffentlichen Verkehr in der privaten Atmosphäre des ehemaligen öffentlichen Zollhäuschens aufführt.

Ramírez-Máro-Institut: Das Ramírez-Máro-Institut hat seinen Sitz in einem kleinen Schlösschen in Hauset direkt an der Göhl. Hier werden die aktuellen Werke des international renommierten Kunstmalers Antonio Máro und die seines Sohnes Rafael Ramírez Máro permanent ausgestellt. Vater und Sohn beeindrucken die Kunstszene unabhängig voneinander mit immer wieder neuen großformatigen Gemälden, die ihresgleichen suchen.

Peter Hodiamont

In der Fondation Peter Paul J. Hodiamont, in dem von Peter Hodiamont († 2004) in den 70er Jahren renovierten und ausgebauten Bauernhof, beeindrucken eine Fülle von Arbeiten aus seiner über 60jährigen Schaffenszeit. Insbesondere werden aktuell etliche Originalgemälde von Peter Hodiamont und seinem Sohn Andreas Hodiamont († 2003) aus Privatbesitz als Sonderangebote zum Kauf angeboten.

Im Göhltalmuseum in Kelmis, wird die Ausstellung „Theodor Brün (1885-1981) - ein Zeitkolorit“, noch bis zum 11. November gezeigt. Die in dieser Ausstellung gezeigten, oft kleinformatigen Bilder lassen den Betrachter erahnen, wie großartig das Lebenswerk Brüns ist, egal welcher Technik er sich widmete, der Zeichnung, dem Aquarell, dem Ölgelmälde oder der Skulptur, eines haben sie gemein, sein Werk ist von unterschiedlichen Strömungen der Zeit sehr individuell geprägt. In seiner Kunst widmet er sich immer dem „wahren Leben“ in unterschiedlichsten Lebenssituationen.

Die Ausstellung wird kostenlos während der Veranstaltungsreihe „Orte der Erinnerungen 14/18 I 40/45“ zugänglich sein. Sie vervollständigt die Kunstwerke von Brün, ausgestellt in der Ausstellung „Die Menschen im Grenzland und der Große Krieg – Leben und Leiden einer Grenzbevölkerung“ im Weißen Haus, Lütticherstraße 2, 4710 Lontzen.

Im Herrenhaus

Maison art Pütz in Montzen: Bildhauer, Kunstsammler und Ausstellungsmacher Dieter Schlusche präsentiert in seiner Hausgalerie die Gastkünstler: Hermien Houtman aus Valkenburg mit Keramik, Regina Bunse aus Kornelimünster mit Malerei und Pit Siebigs, aus Aachen mit Fotografie. In dem historischen Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert können in einem separaten Schauraum die eindrucksvollen Steinskulpturen des Hausherrn Dieter Schlusche besichtigt werden. Einige dieser Unikat-Objekte sind käuflich zu erwerben.

Das Atelier I.S. in Walhorn bietet eine neue Ausstellung mit Arbeiten von André Paquet und Wlodzislaw Sier. André Paquet bringt die Betrachter mit seinen ruhigen Inspirationen die Sehnsucht nach dem Meer ins Haus. Fragmente von Schiffen, die durch Wind und Wetter geprägt sind und in den Docks liegen, finden sich in abstrakter Form in seinen Werken wieder und schenken dem Betrachter durch ihre harmonische Farbgebung Ruhe und Gelassenheit.

Ganz im Gegenteil zu den Bildern von André Paquet widmet sich der Maler Wlodzislaw Sier in seinen Werken hauptsächlich dem Menschen. Er hat genau wie Paquet längst seinen eigenen, unverkennbaren Stil gefunden. Seine Bildnisse sind voller Bewegung und Farbe, sie treten spontan in Kontakt mit ihrem Betrachter und fordern auf zum Dialog, sie machen neugierig auf die Begegnung mit dem nächsten Bild, welches der Künstler offensichtlich mit viel Elan und unglaublicher Energie auf die Leinwand zaubert.

Die Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag. jeweils von 14 bis 18 Uhr. Weitere Auskünfte gibt es im Internet bei info@kunstroute-weser-goehl.eu oder auf der Website www.kunstroute-weser-goehl.eu.

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