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Kreisliga B2: Lillots Team kassiert zu viele Gegentore

Von: Lukas Franzen
Letzte Aktualisierung:
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Gegen Germania Freund soll ASA (dunkle Trikots) nach dem Willen des Trainers ein enges und kampfbetontes Spiel liefern.. Foto: L. Franzen

Stolberg-Atsch. Daniel Lillots Antwort auf die Frage, wie seine Bilanz nach zwölf Spieltagen ausfalle, ist ein klassisches „Sowohl-als-auch“. Mit Platz 7 sei die Mannschaft „im Soll“, sagt der Trainer von ASA Atsch, der vor der Saison Platz 5 bis 8 als Ziel ausgegeben hatte.

„Es läuft wie erwartet. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Es gibt hier keine Mannschaft, von der man behaupten kann: Die muss man schlagen.“ Und obwohl nahezu jeder jeden schlagen kann, hätte Lillots Elf das seiner Ansicht nach mindestens einmal mehr tun müssen. „Wir haben eigentlich vier Punkte zu wenig. Da war mehr drin“, sagt der Atscher Coach und blickt mit gemischten Gefühlen auf die Resultate der Vorwochen zurück.

Von den vergangenen fünf Partien konnte ASA Atsch nur ein Spiel für sich entscheiden. Bei den Sportfreunden Hörn gab es einen 3:1-Sieg. Punktlos blieben die Atscher dagegen in den Vergleichen mit SV Eilendorf II (2:4), Mützenich (0:4) und Kalterherberg (0:2). Unentschieden (2:2) spielte ASA Atsch gegen FV Vaal­ser­quartier.

An einfachere Gegner, die bis zur Winterpause noch warten, glaubt der Trainer aufgrund der aktuellen Ausgeglichenheit in der Kreisliga B2 auch nicht: „Wir haben ein sehr schweres Restprogramm.“ Mit Freund (12.), Roetgen (6.), Burtscheid (4.) und VfL Aachen (14.) bekommen es die Atscher vor der langen Winterpause noch zu tun. „Den ein oder anderen Punkt sollten wir definitiv noch holen“, nimmt Lillot die Mannschaft in die Pflicht. „90 Prozent werden in keinem Spiel reichen. Wir müssen immer 100 Prozent geben.“ Dass dies momentan nicht in jedem Spiel gelingt, führt er unter anderem auf viele Verletzungen zurück.

Zwei bis vier fehlen regelmäßig

Zwei bis vier Spieler hätten in den vergangen Wochen immer wieder gefehlt. Und auch für das nächste Heimspiel am Sonntag gegen Germania Freund kann der Trainer wohl nicht aus den Vollen schöpfen.

Ein weiteres Problem: „Wir kassieren momentan zu viele einfache Tore.“ Denn gerade im Defensivbereich seien wichtige Spieler immer wieder nicht einsatzfähig gewesen. 21 geschossene Tore stehen dadurch 26 Gegentreffern gegenüber – eine negative Tordifferenz trotz Platzierung in der oberen Tabellenhälfte.

Gegen den Tabellenzwölften aus Aachen will sich Daniel Lillot, der 32 Jahre lang selbst aktiv kickte und erst seit dieser Saison in die Trainerrolle schlüpfte, mit einem engen und kampfbetonten Spiel stellen. „Dort wo Freund aktuell steht, gehören sie nicht hin“, warnt Lillot. „Trotzdem wollen wir natürlich alles versuchen, die Punkte auf unserem Ascheplatz zu behalten.“

 

Die Spielpaarungen am Sonntag mit Beteiligung Stolberger Fußballclubs

Die Begegnungen am kommenden Sonntag mit Beteiligung Stolberger Fußballclubs:

Landesliga: SF Düren – SV Breinig, VfL Vichttal – Düren-Niederau (beide 14.30 Uhr);

Kreisliga A: Fortuna Weisweiler – SV Breinig II, SG Stolberg – Kornelimünster, FC Roetgen – TSV Donnerberg, FC Stolberg – Germania Dürwiß (alle 14.30);

Kreisliga B1: Ritzerfeld – VfL Vichttal III (14.30 Uhr);

Kreisliga B2: VfL Vichttal II – SV Hörn (11 Uhr), ASA Atsch – Germania Freund (14.30 Uhr);

Kreisliga C3: VfR Linden-Neusen – FC Breinigerberg, Berger Preuß II – Columbia Stolberg (beide 11 Uhr), FC Stolberg II – Falke Bergrath, SG Stolberg II – Adler Büsbach (beide 12.45 Uhr), VfR Venwegen – GW Mausbach (14.30 Uhr);

Kreisliga D4: SV Breinig III – FC Columbia Stolberg II, Sportfreunde Dorff – SV Kohlscheid III (beide 14.30 Uhr);

Kreisliga D5: FC Stolberg III – BSC Schevenhütte (11 Uhr), SV Breinig IV – SG Monschau/Imgenbroich, Sportfreunde Dorff II – GW Mausbach II, ASA Atsch II – Adler Büsbach II (alle 12.45 Uhr).

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