Stolberg - Kreisliga B2: Atscher erwarten ein Heimspiel auf Augenhöhe

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Kreisliga B2: Atscher erwarten ein Heimspiel auf Augenhöhe

Von: Lukas Franzen
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Die Atscher B-Ligisten wollen sich von den zwei bisherigen Ergebnissen der Vichttaler nicht blenden lassen. Sie rechnen mit einem „knüppelharten Spiel“. So drückt es jedenfalls ihr neuer Trainer Daniel Lillot aus, der viele Verletzte zu beklagen hat. Foto: L. Franzen

Stolberg. Zwei Spiele, zwei Siege – für ASA Atsch war es ein perfekter Start in die neue Saison. Punkten die Schwarz-Gelben nun auch an den kommenden Spieltagen im Derby gegen Vichttal II und gegen das Top-Team von Raspo Brand?

Trainer Daniel Lillot drückt auf die Euphoriebremse: „Mit den Ergebnissen sind wir natürlich sehr zufrieden. Trotzdem hat die Mannschaft in den ersten beiden Spielen noch nicht alles umgesetzt“, ist Lillot überzeugt, dass spielerisch noch „Luft nach oben“ ist.

Die Partien gegen VfL Aachen (2:0) und Arminia Eilendorf II (2:1) habe sein Team zwar verdient gewonnen; dennoch müsse die Mannschaft in jedem Spiel „100 Prozent geben“. Ansonsten werde es schwer, in der starken und ausgeglichenen B-Liga-Staffel 2 zu bestehen, die der 35-Jährige als die stärkere der beiden Ligen einschätzt.

Mit einem „knüppelharten Spiel“ rechnet der neue Übungsleiter der Atscher auch am Sonntag (Anstoß 15 Uhr), wenn seine Mannschaft im einzig verbliebenen Stolberger Vergleich der B-Liga zu Hause auf die Zweitvertretung des VfL 08 Vichttal trifft. Und obwohl die Vichttaler bisher erst einen Punkt in der noch jungen Spielzeit für sich verbuchen konnten (2:2 gegen Germania Freund, 2:3 gegen FC Roetgen II), sieht Lillot seine Elf keineswegs in der Favoritenrolle. „Von den bisherigen Ergebnissen lasse ich mich nicht blenden. Vichttal wird ein richtiger Gradmesser für uns. Alles ist möglich“, rechnet der Coach mit einem Spiel auf Augenhöhe.

Und auch an den Saisonzielen habe sich trotz des guten Starts natürlich nichts geändert: „Wenn wir am Ende der Saison zwischen Platz 5 und 8 landen, wäre das schon ein großer Erfolg für uns.“

Mit der Bestbesetzung auflaufen, dies wäre in einem Spitzenspiel wie am Sonntag gegen den Fusionsclub vom Dörenberg sicherlich von Vorteil. Doch darauf muss Lillot, der von „schwerwiegenden Ausfällen“ spricht, definitiv verzichten.

Nur 14 Feldspieler einsatzfähig

Vier bis fünf Spieler fehlten urlaubs- oder verletzungsbedingt, so dass die Atscher bei ihrem zweiten Heimspiel an der Hammstraße mit einem deutlich dezimierten Kader von nur 14 Feldspielern und zwei Torhütern auskommen werden müssten. Trotzdem: „Wir werden mit einer schlagkräftigen Truppe auflaufen“, will Lillot die Ausfälle nicht als Entschuldigung verstanden wissen, denn: „Ich habe extra einen großen Kader vor der Saison zusammengestellt, damit wir solche Ausfälle kompensieren können.“

Emotionen fehl am Platz

Eine kluge Entscheidung des neuen Trainers, der in der Sommerpause Achim Sarlette auf der Cheftrainer-Position ablöste. „Natürlich ist alles neu für mich“, antwortet Lillot auf die Frage, ob er sich denn schon an die neue Aufgabe gewöhnt habe. Immerhin stellt das Engagement in der Atsch seine erste Trainerstation dar. „Es macht einen Riesenspaß, mit den Jungs zu arbeiten, auch in schwierigen Situationen, wenn viele Verletzte zu beklagen sind“, erzählt der Trainerneuling. „An der Seitenlinie gehe und lebe ich mit wie zu meinen Zeiten als aktiver Spieler. Von außen nimmt man das Spiel aber noch mal ganz anders wahr.“ Dementsprechend „platt“ sei er auch nach dem Abpfiff. Beim Heimspiel am Sonntag gegen die Vichttaler Reserve wünscht sich der Atscher Coach vor allem eine faire Partie. Trotz Derbys seien übertriebene Emotionen fehl am Platz, stellt Lillot, dessen kleiner Sohn auf dem Dörenberg kickt, klar. „Manchmal wird die Stimmung vor einem solchen Derby völlig unnötig angeheizt. Dabei ist es doch nur ein ganz normales Kreisliga-B-Spiel.“

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