Stolberg - Kostproben des Artibus-Jahres: Paare mit Kontrast und Gemeinsamkeit

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Kostproben des Artibus-Jahres: Paare mit Kontrast und Gemeinsamkeit

Von: -jül-
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Die Stolberger Burg genießt einen ausgezeichneten Ruf als Ausstellungsort: Am Donnerstag beginnt in der Galerie die Artibus-Reihe. Foto: J. Lange

Stolberg. Die Stolberger Burg hat ein Renomee als Ort für Kultur und Kunst. In Rittersaal und Galerie präsentierten Künstler ihre Werke, die sich in der Szene bereits einen Namen gemacht hatten oder sich einen solchen machen werden sollten. Das Stolberger Wahrzeichen als Ort einer Ausstellung macht sich seit jeher gut in einer Künstler-Biografie.

2007 legte der neue Stolberger Kulturmanager Max Krieger die Artibus-Reihe auf. Als Kuratorin prägte zunächst die Eschweiler Galeristin Anita Engert die Reihe. Es folgten Christa und Karl-Heinz Oedekoven, und seit dem vergangenen Jahr nutzt Professor Dr. Dieter Boeminghaus als Kurator die Gelegenheit zum Spagat und zur Symbiose der Kulturstätten Stolberg und Prüm, wo die „Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen” - kurz EVBK - ihren Sitz hat, deren Präsident Boeminghaus ist.

Im Rahmen der nach Karneval beginnenden Artibus-Ausstellungen in der Galerie auf der Burg präsentiert bereits die Einführungsausstellung das Thema „5 Paare”, das sich wie ein roter Faden durch das Ausstellungsjahr zieht und Gemeinsamkeiten wie Kontraste herausarbeitet. Die Vernissage zur Eröffnungsausstellung findet bereits am Donnerstag, 23. Februar, um 16 Uhr in der Galerie der Stolberger Burg statt.

Hier präsentieren sich bis zum 18. März die fünf Künstlerpaare von Artibus 2012 mit einer dreiteiligen Kostprobe ihrer Werke und machen Lust auf Mehr. „So kann sich das interessierte Publikum bereits zu Beginn der Ausstellungsserie ein Bild von dem machen, was es in den folgenden sieben Monaten erwarten wird”, sagt Boeminghaus. In fünf Ausstellungen wird dann während der folgenden Wochen jedes Mal ein anderes Künstlerpaar vorgestellt. Es treffen wieder Malerei auf Skulpturen, Öl auf Acryl und Aquarell, Fotopapier auf Leinwand, Natur auf Stadt, Menschen auf Tiere.

Neben den unterschiedlichen Werken der beiden Partner interessiert vor allem die Frage, wie sich der normale Alltag auf so eine Künstlergemeinschaft auswirkt. Wie sieht ihr gemeinsames Umfeld aus? Als Paar brauchen sie keine besondere Rücksicht auf die fremden Interessen des Partners zu nehmen und können ganz ihrer gemeinsamen Neigung für die Kunst leben. Wie wirkt sich das aus auf ihr Zuhause, die Kinder und Freunde? Und vor allem, kann man es ihrer Kunst ansehen, dass sie nicht alleine dastehen, sondern gemeinsam das große Wagnis eingehen, Künstler zu sein? Fünf verschiedene Antworten auf all diese Fragen dürfen die Besucher diesmal von den Artibus-Ausstellungen in der Burg-Galerie erwarten.

Antworten geben Leo und Monika Brenner aus, die aus Aachen bzw. Alsdorf stammen, Friedrun und Werner Rittel aus Orendorf in der Südeifel, Christiane Vincent-Poppen und Wolfgang Vincent aus Erftststadt, Angelika und Heinrich Keller die in Aldenhoven auf einem historischen Bauernhof leben, sowie Marc Euler und Marga Hermani-Euler, die in Porz heimisch geworden sind.

Auch bei Artibus 2012 wird es die im vergangenen Jahr begründete Möglichkeit geben, sich zum günstigen Preis mit qualitativen Werken eine eigene kleine Artibus-Galerie anzulegen: Unter dem Motto „10 von 10” werden von allen zehn Künstlern wieder zehn kleine Arbeiten angeboten zum Preis von je 40 Euro.

Die Vernissage und die Öffnungszeiten

Die Einführungen zu jeder Paar-Ausstellung hält Kurator Prof. Dr. Alexander Dieter Boeminghaus, Präsident der EBVK.

Die Vernissage der Eröffnungsausstellung ist am Donnerstag, 23. Februar, um 16 Uhr in der Galerie der Burg. Zu sehen sind die Werke bis zum 18. März. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 12 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr.

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