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Konträre Auffassungen zu den Stolpersteinen

Von: ng
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Stolberg. Abstimmungsprobleme zwischen den Grünen und dem Bündnis gegen Radikalismus seien der Grund dafür, dass es bislang noch keine Stolpersteine gegen das Vergessen zum Gedenken der jüdischen Opfer der NS-Herrschaft in Stolberg gibt, heißt es auf Nachfrage unserer Zeitung aus dem Rathaus.

Bereits 2009 hatte die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen den Antrag gestellt, dass zwischen Sonnentalstraße und Burgstraße sogenante Stolpersteine an die jüdischen Mitbürger erinnern sollen. Im Juli des vergangenen Jahres hatte die damalige Ampelkoalition dann im Kulturausschuss gegen die Bedenken der Verwaltung beschlossen, möglichst rasch ein Konzept für das Projekt zu erarbeiten.

Breiten Konsens fand das Projekt in der Vergangenheit jedoch nicht. Vor allem das Bündnis gegen Radikalismus vertritt konträre Ansichten - erinnern sollte auf Augenhöhe, nicht auf dem Boden stattfinden. Ob und wie das Projekt nun weiter verfolgt wird, ist derweil unter der neuen Mehrheit offen; die CDU hatte seinerzeit gegen das Vorhaben votiert.
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