Kommentiert: Ungutes Gefühl

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Sonja Essers Kommentar

Kommentiert: Ungutes Gefühl

Ein Kommentar von Sonja Essers

Die Situation im Seniorenzentrum am Amselweg scheint sich beruhigt zu haben – zumindest oberflächlich. Dennoch gibt es Fragen, die wohl auch weiterhin nicht geklärt werden können. Warum berichten Mitarbeiter von Vorfällen, die dann angeblich doch kein Problem mehr darstellen?

Und warum ignoriert die Politik diesen vermeintlichen Hilferuf? Kein Wort darüber verloren die Fraktionen in der Ratssitzung, in der Geschäftsführerin Gabriele Makola ihre Fragen hätte beantworten können. In Sachen Seniorenzentrum hat dieses Vorgehen der Politik schon fast Tradition. Auch in der Vergangenheit verlor man über die Situation vor Ort kein Wort. Erst als ein Hilferuf der Mitarbeiter kam, nahm die SPD den Faden auf. Die Folge: Die große Koalition wäre daran fast zerbrochen.

So ungemütlich macht man es sich nun nicht mehr und spart mit einer öffentlichen und transparenten Debatte. Wäre gerade sie aber nicht nötig? Schließlich handelt es sich bei der Stolberger Einrichtung nicht um ein privates, sondern um ein kommunal betriebenes Seniorenzentrum. Gerade dieses sollte doch einen vorbildlichen Charakter haben.

Es wird also dringend Zeit, dass sich etwas ändert. Und da ist auch die Politik gefragt. So bleibt nur ein ungutes Gefühl zurück über eine Einrichtung, in der irgendetwas faul ist.

 

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