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Kommentiert: Das Mystische in der Kupferstadt

Ein Kommentar von Jürgen lange

Nach allem, was bis Freitag zu erfahren war, bleibt‘s am Samstag ausgesprochen ruhig in Stolberg.

Weder die ungebetenen Touristen der extremen rechten noch die der äußeren linken Seite treffen zum Aufmarsch ein. Ungestört sollen die Bürger ihr Friedensfest auf dem Kaiserplatz feiern können.

Angesichts der guten Perspektiven sollte man darüber nachdenken, dessen Konzept so weiter zu entwickeln, dass die Einzelhändler in der Innenstadt profitieren. Sie haben in vergangenen Jahren erheblich leiden müssen.

Das „Mystische“ im Rheinland wird seit Jahren in der Kupferstadt beschworen. Dieses „es müsste getan werden“ ist immer in Wahljahren besonders häufig zu hören. Erstaunlich ist dabei aber, dass die meisten derer, die sich der Wahl oder Wiederwahl stellen, bereits fünf Jahre lang zuvor die Zeit hatten, genau das zu tun, was heute immer noch getan werden müsste. Das ist doch mystisch! Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Kartonagefabrik Hoyer, ein anderes die viel befahrene Fußgängerzone. Gut, dass die Stadt dort jetzt endlich aktiv wird.

Bei der Gelegenheit sollte sie ihren Kontrolldruck nicht nur gegen Verkehrsrowdys und Parksünder richten, sondern auch verstärkt die Mitmenschen ins Visier nehmen, die ihren Müll einfach fallen lassen oder deren Hunde Wege und Beete zu Minenfeldern werden lassen. Im Zweifelsfall mangelt es nicht nur an der Erziehung der Jugend, wie im Umfeld von Schulen zu beobachten ist, es mangelt auch an Papierkörben, in die man seinen Abfall entsorgen kann. Und ist es nicht besser, wilder Müll wird dort abgeladen und kann dann einfacher entsorgt als aus dem Vichtbach gefischt werden?

Dabei darf man den Trupps des Betriebsamtes keinen Vorwurf machen. Sie müssen den Dreck regelmäßig beseitigen. Und für den sorgen nun einmal einige Stolberger selber. Da bleibt der Stadt wohl nichts anderes übrig, als dieses Klientel verstärkt ins Visier zu nehmen, ömme!

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