Stolberg - Kommentiert: Bürgerstiftung gehen schon die Ideen aus

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Kommentiert: Bürgerstiftung gehen schon die Ideen aus

Ein Kommentar von Ottmar Hansen

Die Bürgerstiftung Stolberg hat sich gegründet, um an den Stellen zu helfen, an denen die Stadt kein Geld locker machen kann. Grundsätzlich ein löbliches Vorhaben.

Doch wenn man dann die Projekte näher ins Auge fasst, die von der Stiftung finanziell unterstützt werden, stellen sich Fragen. Die Broschüre „Stolberg - unsere Heimat“ scheint ja durchaus Interessenten zu finden. Nicht nur in den Schulen, auch bei Privatleuten. Das Heimatkundeheft ist fast fertig und kann nächsten Monat verteilt werden. Doch was dann?

In diesem Jahr will die Stiftung die Reparatur von Musikintrumenten bezahlen, die von Privatleuten der Gesamtschule gestiftet werden. Und damit ist das Pulver offenbar bereits verschossen. Auf die Frage „Was machen wir danach“ erntete der Vorstand nur Achselzucken. Warum schaut man nicht zu Bürgerstiftungen in Nachbarstädten? Die rufen Ehrenamtler dazu auf, sich mit Projekten zu melden und diese vorzustellen. Unter einem Dutzend Interessenten wählt die Stiftung dann einige aus, für die das Geld reicht. Damit wären alle zufrieden.

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