Komiteejugend: Jung-Tollitäten geben sich singend die Ehre

Von: dö
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Vielfalt und Stärke demonstriert: Stolbergs Jugendkarneval glänzte jetzt anlässlich eines Empfangs der Komiteejugend, die von Michael Bartz (vordere Reihe links) und Angelina Schneider (vordere Reihe rechts) unterstützt wird. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Was wäre der Kupferstädter Karneval ohne seine zahlreichen Prinzen, Prinzessinnen und Kaiser im Teenageralter? „Nur halb so gut“, sind Michael Bartz und Angelina Schneider überzeugt, die im Dezember vergangenen Jahres bei der Gründung der „Komiteejugend“ Pate standen.

 Diese Komiteejugend hatte jetzt ihre erste große Bewährungsprobe, indem sie für die Gestaltung des Jugendempfangs verantwortlich war, der nach der Premiere im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal stattfand.

Damit alles wie am Schnürchen klappte und die einzelnen Programmpunkte schwungvoll moderiert wurden, hatte die Komiteejugend Tobias Behlau von der KG De Wenkbülle und Mandy Arth von der KG Mölle verpflichtet. Die beiden 16- Jährigen machten ihre Sache von Beginn an gut, sparten nicht mit Witz und Humor und brachten zusätzlichen Schwung in das zweistündige Programm, das den Stolberger Kinder- und Jugendgesellschaften eine Bühne bot.

Ort der kurzweiligen Veranstaltung, in deren Verlauf die in Breinig, Mausbach, Mühle, Donnerberg, Büsbach und Stolberg ansässigen Karnevalsgesellschaften auch ihre prinzlichen oder kaiserlichen Jung-Tollitäten präsentierten, war das Evangelische Gemeindezentrum an der Frankental­straße. Ergänzt wurde der Auftritt der örtlichen jugendlichen Narrenherrscher, Garden und Mariechen, zu denen auch der Kulturverein „City Starlights“ gehörte, durch die Darbietung der Gruppe „Kaafsäck“ aus der Nachbarstadt Eschweiler, die mit ihren Trompetenklängen mit zum Gelingen des Jugendempfangs beitrugen.

Schwungvolles Lied

Neben den zahlreichen Tanzdarbietungen gehörten die Aufritte der prinzlichen und kaiserlichen Tollitäten zu den Höhepunkten des karnevalistischen Nachmittags. Sie – Marco und Celina Ber­tram, Sebastian Ostlender und Tereza Mommer, Janina Grosche, Jan Elkenhans, Milena Rommel und Joyce Isabell Wilhardt – spulten keine langen Reden ab, sondern hatten ihre Beiträge in ein schwungvolles Lied gepackt, dessen Vorführung von einem fantasievoll gekleideten Hofstaat unterstützt wurde.

In Bestform präsentierte sich dabei Sitzungspräsident Tobias Behlau: Der 16-jährige, der von Mandy Arth unterstützt wurde, begrüßte nicht nur im perfekten Stolberger Platt die zahlreichen Jugendgruppen, sondern dokumentierte mit seinen Kommentaren, dass er mit den Hintergründen und Eigenarten der teilweise im Außenbereich der Innenstadt liegenden Gesellschaften bestens vertraut ist. Dazu gehörte auch, das Behlau den jeweiligen „Schlachtruf“ in der richten Betonung und Akzentuierung aussprach.

Die Tatsache, dass ihm alles bestens von der Hand ging, veranlasste den eloquenten Jung-Präsidenten, der sich in ein Piratenkostüm gewandet hatte, zu der selbstbewussten Bemerkung: „Wenn ich gefragt werde, mache ich den Sitzungspräsidenten auch im nächsten Jahr“.

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