Stolberg-Atsch - Klassisch-romantische Musik mit Anspruch

Klassisch-romantische Musik mit Anspruch

Von: mlo
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Hervorragend aufeinander eingespieltes Duo: Anna Fischer und Theo Palm glänzten beim Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Sebastianus Atsch. Foto: Otten

Stolberg-Atsch. Der Arbeitskreis „Mutter Teresa” hatte zu einer besinnlichen Stunde in die Pfarrkirche St. Sebastianus eingeladen. Exzellente klassisch-romantische Stücke und Modernes wurden vom Duo Anna Fischer (Altistin) und Theo Palm (Organist und Pianist) begeisternd dargeboten.

Die beiden waren gut aufeinander eingespielt und gestalteten die Arien „O du, die Wonne” aus dem Messias von Händel, „Schließe, mein Herze” aus dem Weihnachtsoratorium von Bach und „Expectans” aus Camille Saint-Saens Weihnachtsoratorium durchsichtig, verinnerlicht und mit Tiefe.

Anna Fischers steigerte sich von Stück zu Stück. Den Zuhörern gefielen die Darbietungen der mit einer großen und leidenschaftlichen Stimme ausgerüsteten Altistin. Theo Palm begleitete nicht nur die Solistin, sondern zog die rund 50 Zuhörer auch mit phantasievollen Orgelvorträgen in den Bann.

Ob das weihnachtliche „C´est le bon lever” des Zeitgenossen Guy Morancon, das „Andante” aus dem Orgelkonzert g-moll von Händel, das „Presto” aus der Kantate Nr. 35 von Bach oder „Finale” aus der Orgelsonate d-moll von Mendelssohn-Bartholdy, Theo Palm spielte mit unbändiger Spielfreude und überlegenem Können. Er zeigte in der Pfarrkirche ein in Klang und dynamischer Ausdruckskraft spannendes und mitreißendes Spiel.

Josef Gabriel Rheinbergers Werke erfreuen sich großer Beliebtheit, und so war es nicht verwunderlich, dass er bei dem Konzert auf dem Programm stand. Aus seinen „Sechs religiösen Gesängen” sang Fischer vier Stücke, Palm bereicherte den Abend ebenfalls mit vier Orgelwerken des Hofkapellmeisters des bayrischen Königs Ludwigs II.

Noch einmal bewies das seit Sommer 2000 zusammen arbeitende Liedduo, dass es den hohen Ansprüchen der klassisch-romantischen Kunst gerecht wurde. Das „Ave Maria” von Antonin Dvorak bildete die finale Zugabe nach dem stürmischen Applaus der Zuhörer. Bei dem Benefizkonzert wurden Spenden für die Tätigkeiten des Arbeitskreises Mutter Teresa gesammelt.
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