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Kids-Uni-Tag: Grundschüler referieren wie Studenten

Von: mlo
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Lea, Maxima und Julia (v.l.) a
Lea, Maxima und Julia (v.l.) aus der 3c freuen sich auf ihren Foto: Marie-Luise Otten

Stolberg-Breinig. Einmal wie die Studenten an der Uni vor einem größeren Publikum einen Vortrag halten, das gab es jetzt beim in der Grundschule Breinig. Nur: Im Unterschied zu den Studenten hatten die Kinder ihren Vortrag selbst ausgewählt.

Im Selbstlernzentrum unter Aufsicht von Müttern lernten sie die Strategien und Schlüsselfertigkeiten kennen. Dazu nutzten sie Bücher, PC und Zeitschriften.

Jedes Kind hatte zwei Wochen Zeit für sein Thema. Manche arbeiteten auch in kleinen Gruppen zusammen, wie Roxana und Dana aus der Klasse von Frau Schmitz, die „Kinder in Afrika” zum Thema hatten oder Julia, Lea und Maxima aus der 3c, die sich mit „Delfinen” auseinander gesetzt hatten.

Insgesamt gab es 20 unterschiedliche Themen aus den Bereichen Biologie, Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Geographie, die die Kinder aus den dritten und vierten Schuljahren für den Uni-Tag vorbereitet hatten. Moderationskarten in der Hand haltend, bereitete das freie Sprechen kaum Mühe. Mitschüler, Freunde und Eltern lauschten gespannt und scheuten sich nicht, Fragen am Ende zu stellen, die die Referenten ohne groß zu überlegen beantworteten. Sie waren durchweg gut vorbereitet auf diesen Vormittag. Poster und Anschauungsmaterial wie handgemachte Utensilien (Tragetuch, Lederamulett, Awali-Brettspiel, Puppe) aus Afrika oder Delfinbecken von Playmobil, Delfinmalbilder und Delfin-Gummibärchen rundeten den zehnminütigen Expertenvortrag ab.

„Die hübschesten Mädchen Afrikas wohnen in Ghana”, wussten Roxana und Dana zu berichten. Neben Einblicken über die Lebensgewohnheiten bezüglich Essen, Wasser, Arbeit, Tänzen, Frisuren, Schulpflicht und Spielzeug wiesen sie auch auf den Missbrauch als Kindersoldaten hin. Wichtig zu erwähnen war ihnen ebenso die Sprachen Englisch und Französisch, die die Kinder in Afrika schon im frühen Alter lernen. Die Drei aus der Klasse von Frau Löhr, die sich eigens T-Shirts für diese Präsentation hatten machen lassen, referierten über die verschiedenen Delfinarten, beschrieben den Körperbau des Meeressäugers anhand eines Posters und wussten auch über Echolotung Bescheid. Dass die Fischfresser nicht nur Stars in der Manege sind, sondern in der Delfintherapie eine wichtige Rolle spielen, fand eine Zuhörerin ganz besonders interessant. Am Ende gab es viel Lob und Beifall von den Anwesenden.
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