Stolberg - Jugendtreff in Mausbach wieder Ziel von Vandalen

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Jugendtreff in Mausbach wieder Ziel von Vandalen

Von: oha
Letzte Aktualisierung:
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Die erste Bank wurde abgerissen, jetzt wurde der zweite Sitz in der Mitte durchgebrochen. Foto: O. Hansen

Stolberg. Ist der Jugendtreff am Schulzentrum in Mausbach von Kindern und Jugendlichen nicht mehr gewollt? Den Eindruck muss man so langsam gewinnen. Denn erneut haben Unbekannte ihrer Zerstörungswut an dem kleinen Holzpavillon samt Sitzgruppe freien Lauf gelassen.

Vor einem knappen halben Jahr hatten Unbekannte die Tischplatte abgerissen und verschwinden lassen. Übrig blieb die Stahlhalterung. Die Platte wurde erneuert. Es ist noch keine zwei Wochen her, da rissen die Täter eine Sitzbank ab und „entsorgten“ sie im Gelände. Und jetzt musste dann auch der zweite Sitz dran glauben. Das Brett ist in der Mitte durchgebrochen. Der Sitz stellt damit inzwischen eine Gefahr für den Nutzer dar. Er muss möglichst rasch, diesmal vielleicht von Fachleuten, demontiert werden. Die Tischplatte ist zwar noch da, aber mit eingeritzten Sprüchen „verziert“. Die Sprüche sind so tief eingraviert, dass bereits absehbar ist, dass auch die Tischplatte demnächst wieder komplett zerstört sein wird.

Im Pavillon ist leicht erkennbar, dass hier gezündelt wurde. Schwarzer Ruß zieht sich über die Wände. Es ist eine Frage der Zeit, wann das kleine Holzhäuschen in Flammen aufgeht. Überall haben die Nutzer des Jugendtreffs, die den Pavillon manchmal auch mit dem Pkw ansteuern und somit über 18 Jahre alt sein müssen, ihren Unrat hinterlassen. Neben Getränkedosen, Zigarettenschachteln und Chipstüten findet man auch leere Drogentütchen, die zeigen, dass hier in Mausbach auch Dealer ihr Unwesen treiben.

Polizei, Ordnungsamt und Bauhof geben sich an diesem Jugendtreff regelmäßig „die Klinke in die Hand“. Doch kaum sind die Schäden repariert, schlagen die Vandalen erneut zu.

Welche Summe die Stadt in den letzten Monaten in die Reparatur des Jugendtreffs gesteckt hat, konnte die Verwaltung am Freitag auf Anfrage nicht mitteilen. Offen ist auch, ob der Treff unter diesen Umständen auf Dauer weiter bestehen kann. Die Entscheidung diesbezüglich muss der Stadtrat treffen.

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