Stolberg - Jugendparlament: Viele Projekte, aber zu wenige Mitglieder

Jugendparlament: Viele Projekte, aber zu wenige Mitglieder

Von: Milena Sous
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Es war das letzte Mal vor der „Sommer(ferien)pause”, dass das Stolberger Jugendparlament in dieser Woche im Rathaus tagte. Das bedeutet jedoch nicht , dass es wenig zu besprechen gab.

Unter anderem stellten der Rückblick auf das vergangene Halbjahr und der Ausblick auf kommenden Aktionen im nächsten Semester zentrale Themen dar.

So nahmen die jungen Parlamentarier an einer Fortbildung unter dem Motto „Mitmischen ist angesagt - Jugendliche in Stolberg machen Kommunalpolitik” teil. Bei diesem Planspiel unter der Leitung von Petra Pabst ging es darum, neue Ideen für eigene Projekte zu formieren und nach konkreten Möglichkeiten zu suchen, diese umzusetzen.

Neben diesem Seminar waren die Jugendlichen auch in der Werkstatt für Jugendbeteiligung und Jugendpolitik „Was geht?!” am 15. Juni in Aachen vertreten, schließlich war der Slogan der Veranstaltung „Mitdenken, Mitreden, Mitmischen” wie zugeschnitten auf die Stolberger.

Auch für die Zukunft haben sich die Jugendlichen viel vorgenommen. Ein wichtiger Punkt ist hier wieder das „J.U.K.S. Open Air ”, das das Jugendparlament jetzt schon zum vierten Mal organisiert. Das Festival findet am Freitag, 21. September, auf dem Kaiserplatz statt. Daher beginnt für das Jugendparlament nach den Sommerferien die heiße Phase. Die Hauptacts stehen jedoch schon: Neben den Headlinern „The Coconut Butts”, treten auch „Alvida”, „Crashing Satellites”, „The Tideline” und „Ben Fortune” auf. Der Eintritt ist frei, Getränke werden zu jugendgerechten Preisen verkauft.

„Alles wird mit eigenen Kräften gestemmt, deswegen ist Vorbereitung alles bei einem solchen Vorhaben”, erklärt Michael Bosseler vom Amt für Kinder, Jugend, Familie, Soziales und Wohnen, der das Jugendparlament gemeinsam mit Ulrike Bergmann betreut: „Wir stehen im Hintergrund und unterstützen die Jugendlichen nur ein wneig. Denn im Prinzip regeln sie alles selbstständig.”

Ein kleines Problem hat das Jugendparlament aber: Denn obwohl Stolberg ja eigentlich recht viele Schulen beherbergt, sind die Teilnehmerzahlen oftmals sehr gering. „Das Jugendparlament lebt nun mal als Stimme der Stolberger Jugend von den Mitgliedern”, betont Bosseler. „Deswegen freuen wir uns auf jeden, der kommt - auch unverbindlich”, fügt Bergmann hinzu.

Wer also Lust und Zeit hat, kann einfach beim nächsten Treffen des Jugendparlaments am Mittwoch, 29. August, um 18.30 Uhr im Rathaus vorbeikommen.
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