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Jugendparlament plant Aktionen für 2011

Von: dim
Letzte Aktualisierung:
Jugendparlament-BU
Das neue Sprechergremium des Stolberger Jugendparlaments: Michelle Schäfer, Jerome Schmitz und Saskia Engelhardt (v. l.). Foto: D. Müller

Stolberg. Die Wahl des dreiköpfigen Sprechergremiums stand neben dem Ausblick für 2011 auf der Tagesordnung bei der jüngsten Sitzung des Stolberger Jugendparlaments. Jede weiterführende Schule der Kupferstadt verfügte dabei über maximal drei Stimmrechte, um Ausgewogenheit zu gewährleisten.

Das Votum der zwölf anwesenden Wahlberechtigten fiel auf Michelle Schäfer, Jerome Schmitz und Saskia Engelhardt, die mit den übrigen Mitgliedern gleichberechtigt sind, künftig aber das Jugendparlament vertreten werden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Sitzung war die Planung von möglichen Aktionen bei der Demonstration gegen Rechts im April. Die Jugendlichen beschlossen mit einem Infostand und eventuell mit einem Soccer-Court an der Veranstaltung am Samstag, 9. April, teilzunehmen sowie an dem großen Stolberg-Banner gegen Rechtsradikalismus mitzuarbeiten. Ebenfalls diskutierten sie Maßnahmen, die bei dem geplanten „Fackelmarsch” der Neonazis am Freitag, 8. April, ergriffen werden können, um dem gespenstischen Treiben Einhalt zu gebieten.

Große Einigkeit herrschte in dem Punkt, die Bewohner des Stadtteils Mühle in die Aktionen einzubeziehen und gemeinsam Position gegen Rechts einzunehmen. Des weiteren stellte einer der Jugendlichen das neue „Blockadebündnis” vor, das mittels zivilen Ungehorsams Naziaufmärsche in Stolberg verhindern will.

Bezeichnend für das Engagement des Jugendparlaments waren die Fragen nach Vertretern, die diverse Termine wahrnehmen: Ob Teilnahme am Runden Tisch zum Thema „Liester” am 26. Januar in der Aula der Propst-Grüber-Schule, an der Sitzung des Jugendhilfe Ausschusses oder an SV-Sitzungen der weiterführenden Schulen - nach Freiwilligen musste nie lange gesucht werden, und stets meldeten sich vier bis fünf Mitglieder, um das Jugendparlament zu vertreten und die anderen anschließend zu informieren.
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