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Jugendparlament gibt Neonazis Kontra

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Stolberg. Bei der vom Dürener NPD-Kreisvorsitzenden Ingo Haller angemeldeten Demo am Samstag, 3. April, will auch das Stolberger Jugendparlament nicht einfach „nur tatenlos zusehen”, sondern etwas gegen die Neonazis unternehmen.

So wird es auf dem Jordansplatz, ebenso wie im vergangenen Jahr, neben den Ständen der anderen politischen Jugendorganisationen auch einen Stand geben, welcher keiner der politischen Parteien oder Farben zuzuordnen ist.

Doch auch vorher, so haben die 15 anwesenden Jungparlamentarier auf der jüngsten Sitzung entschieden, soll schon etwas getan werden. Vorgesehen sind hierbei nach dem Aachener Vorbild Plakate mit der Aufschrift „Wir sind Stolberg. Nazis sind es nicht!”.

Diese Plakate sollen in Stolberg, entlang des Weges der Demonstration, an Anwohner verteilt werden, damit diese die Plakate in ihr Fenster hängen, um zu zeigen, dass „die Nazis in Stolberg nicht willkommen sind”.

Neben der Planung dieses Vorhabens wurde auf der Sitzung auch der Beschluss gefasst, das Jugendparlament noch bekannter zu machen, um die Meinung aller Jugendlichen in allen Schulformen vertreten zu können. Geplant sind deshalb ein Internetauftritt sowie an Schulen mehr Werbung für das Jugendparlament zu machen.

Jugendliche sollen nicht nur die Möglichkeit haben, sich aktiv in die Stolberger Politik einbringen zu können - auch ohne Beitritt zu einer Partei. Sie sollen vielmehr zunächst grundlegend über diese Option informiert werden.
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