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Jugendamt setzt weiter auf die Schularbeitshilfe

Von: gro
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Stolberg. Die Schularbeitshilfe soll auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der Jugendarbeit in Stolberg bleiben. Einstimmig hat der Jugendhilfeausschuss am Donnerstagabend die Empfehlung an Hauptausschuss und Rat ausgesprochen, für das Jahr 2011 knapp 176.000 Euro bereitzustellen.

Die Mitglieder folgten damit uneingeschränkt den Ausführungen der Verwaltung, die auf die nach wie vor große Bedeutung dieser flankierenden Maßnahmen für Kinder und Familien aus schwierigem sozialen Umfeld hingewiesen hatte. Diese wird seit 2008 nicht mehr aus Mitteln der Sozialhilfe, sondern ausschließlich durch die Jugendhilfe der Stadt finanziert.

Die Schularbeitshilfe hat zum Ziel, Kinder entsprechend ihrer individuellen Potenziale und Bedürfnisse zu fördern und ihnen durch eine intensive Betreuung einen qualifizierten Schulabschluss zu ermöglichen. Zugleich dient die Hilfe der Stabilisierung der Familienstrukturen und der Stärkung der erzieherischen Kompetenz der Eltern. Zudem verweist die Stadt auf einen wesentlichen finanziellen Effekt: „Durch die Schularbeitshilfe können teure Jugendhilfemaßnahmen wie die Unterbringung in einer Tagesgruppe abgewendet werden”, erklärte der städtische Fachbereichsleiter Willi Seyffarth.

Die Fortsetzung der Schularbeitshilfe, die in Stolberg vom Sozialdienst Katholischer Männer (SKM), der Arbeiterwohlfahrt und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) geleistet wird, soll allerdings mit einigen Veränderungen verknüpft werden. Der Jugendhilfeausschuss beschloss, dass die Arbeit grundsätzlich in die Schulen verlagert und somit nicht mehr in den Räumlichkeiten der Pfarre St. Lucia und am Kelmesberg stattfinden wird. Schwerpunkte liegen derzeit in den Grundschulen Hermannstraße, Grüntalstraße und Prämienstraße. Darüber hinaus soll eine Schularbeitshilfe für 30 Kinder durch den SkF in dessen Geschäftsstelle an der Birkengangstraße angeboten werden. Ihnen wird neben der pädagogischen auch eine intensive sozialpädagogische Betreuung gewährt.

Damit sich alle Beteiligten auf die Neuerungen vorbereiten und einstellen können, wird es bis zum 31. Juli 2011 eine Übergangsphase geben. Mit dem Beginn des anschließenden Erprobungsjahres soll dann auch eine Anpassung der Laufzeit greifen, die in Zukunft dem offiziellen Schuljahr vom 1. August bis 31. Juli entsprechen wird.
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