Stolberg - Jubiläumssitzung der KG Mönsterböscher Jonge: Jugendheim rappelvoll

Jubiläumssitzung der KG Mönsterböscher Jonge: Jugendheim rappelvoll

Von: Doris Kinkel-Schlachter
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Ein prächtiges Bild: Die Mari
Ein prächtiges Bild: Die Mariechen Ann-Kathrin Kinkel (v.l.), Jana Heinrichs, Michelle Wendland und Saskia Heisberh mit den Minis, Kids und Maxis. Foto: D. Kinkel-Schlachter

Stolberg. „Wissen Sie, warum Männer mit Glatze Löcher in den Hosentaschen haben? Damit sie sich auch mal die Haare raufen können!” Keinen Grund zum Haare raufen hatten die Herren der Schöpfung im Jugendheim Münsterbusch, denn die Jubiläumssitzung am Samstagabend war ein voller Erfolg.

Musikgruppen, Redner, die Stolberger Tollität Dieter IV. samt Gefolge und sogar der Öcher Prinz Rainer I. machten der KG Mönsterboscher Jonge zum 5x11-Jährigen ihre Aufwartung. Aber vor allem die Kräfte aus den eigenen Reihen sorgten für Begeisterung und Anerkennung im Publikum.

Vor einem tollen Bühnenbild, das Harald Wendland schon in der vergangenen Session zusammen mit den Mitgliedern der Gesellschaft erstellt hatte, zeigte „der ganze Stolz der KG”, wie Präsident Swen Heinrichs betonte, was in ihm steckt. Die Mariechen Saskia Hausberg, Jana Heinrichs, Ann-Kathrin Kinkel und Michelle Wendland wurden mit tosendem Applaus betont. Ein Schippchen mehr Beifall gabs an dieser Stelle nur noch für den Jubiläumstanz, an dem alle aktiven Tänzer - Minis, Kids, Hexen, Maxis - teilnahmen. Die „Donnerberger Trompetenbläser”, „Stabelsjeck”, „Puddelrüh”, Uwe Wirtz als „DJ Ötzi” und als krönender Abschluss die „Karamba Männcher” kamen ohne Zugabe gar nicht mehr von der Bühne, die Musikgruppen sowie der Solo-Sänger rissen die Zuschauer von ihren Stühlen zum Tanzen auf selbige.

Sex-Appeal

Von den Stühlen haute es den ein oder anderen auch beim Auftritt von Susi Jeckeschoss, die den am Anfang zitierten Witz gerissen hatte. Man habe ihr gesagt, man brauche auf dieser Veranstaltung mehr Sex-Appeal, „hier bin ich”, rief die optisch im wahrsten Sinne des Wortes reizvolle Susi in die Menge.

Als „lebendiges Viagra für frustrierte Männer” nutzte sie den Mikroständer als Stange für ein laszives Tänzchen und nahm Präsident Heinrichs aufs Korn. Gleich den ganzen Elferrat bezog Kai Kramosta alias „Ein Pfundskerl” mit in sein Programm ein. Was Christian Macharski als Bauer „Hastenraths Will” kurze Zeit vorher nicht mehr so richtig hinbekam, gelang dem „rollenden Rollmops” Kramosta umso besser: auch zu später Stunde als Redner noch einzuschlagen wie eine Bombe. Bei seiner Figur kein Wunder.

Als er dann noch von seinem Besuch im Schwimmbad in selbstgenähter Badehose erzählte, bei dem ihm bei 120 Stundenkilometern auf der Speedrutsche „die Butze vom Füttchen brennt”, er dies aber nicht bemerkte und stolz vor einigen Frauen sagte: „Gell meine Damen, das ist ein Muster, und davon habe ich noch acht Meter Daheim!”, konnten sich die Gäste vor Lachen nicht mehr halten.

Super kam auch der Auftritt der „Hexen” aus eigenen Reihen an, die im sexy Grusellook Stücke aus der „Rocky Horror Picture Show” und „Tanz der Vampire” aufführten. Punkten konnten auch die „Stibitze”. Die kleine Gruppe aus Elferrat und Garde präsentierte unter Moderation von „Lennet Kann” (Sven Riehn) ein Potpourri musikalischer Natur und sorgte für Lacher, als die Männer im Dirndl über die Bühne wirbelten.
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