Stolberg-Donnerberg - Jubiläum der „Wenkbülle“: Neue „Dienstkleidung“ und sehenswerte Show

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Jubiläum der „Wenkbülle“: Neue „Dienstkleidung“ und sehenswerte Show

Von: Christoph Hahn
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Karneval hat Zukunft – ganz besonders auf dem Donnerberg: Kinderprinzessin Sophie I. (Kaever) stürmte bei der Jubiläumsfeier zum 6 x 11-jährigen Bestehen ihrer Heimatgesellschaft „Wenkbülle“ in „Friedrichs Ecke“ auf dem Donnerberg mit ihrem Gefolge die Bühne. Foto: Christoph Hahn

Stolberg-Donnerberg. Die Generalprobe ist schon mal bestanden: Scharen von Narren stürmten jetzt „Friedrichs Ecke“, das künftige Bürgerzentrum an der Ecke Höhenstraße und Ober Donnerbergstraße. Den Anlass zum Feiern hatten die karnevalistischen Lokalmatadore von der KG „Wenkbülle“ frei Haus geliefert: Sie feierten im Saal der früheren Gastwirtschaft das 6 x 11-jährige Bestehen des Vereins – und viele, viele Gleichgesinnte feierten mit.

Darunter – als Schirmherr – Bürgermeister Tim Grüttemeier und viele andere Kommunalpolitiker sowie Prinz Patrick I. mit Gefolge von der KG Erste Große, der Patengesellschaft der Wenkbülle. Präsident Carsten Nellißen und sein Vize Torsten Graf hatten es übernommen, ihre Gäste in mehreren Etappen durch die facettenreiche Geschichte der Gesellschaft vom Gründungsjahr 1952 an zu führen.

Dabei verriet Torsten Graf auch gleich, wie es zu den Vereinsfarben Schwarz und Gelb kam – der Vorliebe der Gründer für Alemannia Aachen wegen. Heitere Plaudereien, dazu noch der eine oder andere Beitrag aus den eigenen Reihen: Das war keine Karnevalssitzung, sondern eher eine locker-leicht gestaltete Geburtstagsfeier, eine im größeren Maßstab halt.

Und wie es gute Gastgeber tun, packten die Wenkbülle für ihr Publikum ordentlich etwas auf den Tisch (sprich: auf die Bühne). Denn nicht nur die launigen Moderationen von Präsident und Vize machten den Abend an der Ecke zum Gewinn – auch den anderen Aktiven blieb genügend Zeit und Raum, das eigene Tun ins rechte Licht zu rücken. Da wurden zum Beispiel die neuen Uniformen vorgestellt und auch gleich eine Traditionsgarde präsentiert, deren Mitglieder weiterhin die närrische „Dienstkleidung“ weiter trägt.

Gleich drei Rekruten wurden mit dem Eid auf die Fahne unter die Gardisten aufgenommen und zeigten zuvor, als „Putzfrauen“ kostümiert, kreuz und quer durch den Saal, dass und wie neue Besen gut kehren – eine durchaus sehenswerte Comedy-Show, die mitten unter dem närrischen Volk begann und auf der Bühne endete – traditionsgemäß mit einem ziemlich offiziellen Akt.

Drei Neue

Denn die drei Neuen, Volker Lontzen, Raphael Kall und Thomas Wüller mit Namen, mussten direkt nach ihrem kleinen Spektakel auf die Fahne der Wenkbülle schwören – aber das nicht allein, sondern zusammen mit dem frisch gebackenen Elferrat Michael Wüller.

Nicht vereidigt, aber ganz offiziell präsentiert wurde Steffen Förster. Der macht die Verantwortlich Karnevalisten aus einem bestimmten Grund glücklich: „Jetzt haben wir wieder ein Tanzpaar“, freute sich Präsident Nellißen. Und kaum hatte er ausgesprochen, da wirbelte KG-Offizier Steffen zusammen mit Mariechen Verena Keulen über die Bühne und zeigte, was er so drauf hat.

Das taten auf ihre Weise dann auch die Musiker des Trompetenkorps „Eefelkank“ aus Hastenrath, die kurz vor dem Ende des offiziellen Teils ihren Zuhörern die Gehörgange ganz gehörig durchbliesen.

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