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Jetzt ist Engagement für Vicht gefragt

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Über 90 Vichter waren gekommen, um sich über die Projektidee informieren zu lassen und eigene Anregungen mit einzubringen.

Stolberg-Vicht. Hoch erfreut zeigte sich die Arbeitgruppe Vichter Dorfzentrum um Jochen Emonds am vergangenen Dienstag, als die in Auftrag gegebene Basisanalyse vorgestellt wurde. Über 90 Vichter waren gekommen, um sich über die Projektidee informieren zu lassen und eigene Ideen und Anregungen mit einzubringen.

Die Arbeitsgruppe, bestehend aus den Vichtern Jochen Emonds, Karl Lüttecke, Arndt Kohn, Günter Scheepers sowie Hans Graff, hatte mit Unterstützung der Stadt und der LAG-Eifel diese Studie angestrengt und „Dorv“, ein Entwicklungsunternehmen für bürgerlich getragene Dorfläden, damit beauftragt, im Rahmen einer Analyse das Für und Wider eines Dorfladens in Vicht abzuwägen.

Die Experten von „Dorv“ kamen in ihrer Analyse zu dem Schluss, dass ein bürgerlich getragenes Dorfzentrum in Vicht verwirklicht werden kann. Ziel eines solchen Dorfzentrums sei es, den Bedarf der Bürger in Bezug auf den Einzelhandel vor Ort, in enger Kooperation mit der noch vorhandenen Einzelhandelsstruktur in Vicht, zu decken.

„Vor Ort gilt es Synergieeffekte zu nutzen, um auch positive Impulse für die übrige Geschäftswelt und das Leben vor Ort zu geben“, zeigte sich Heinz Frey von Dorv überzeugt.

Frey hatte selber im Jahr 2001 mit einer Aktionsgruppe aus Bürgern ein Dorfzentrum in Jülich-Barmen gegründet und berät nun in ganz Deutschland engagierte Bürger bei ihrem Vorhaben, die Situation in ihrem Dorf ebenfalls zu verbessern.

„Mittlerweile sind solche Dorfzentren in vielen Regionen Deutschlands zu finden und tragen zur Aufwertung des Dorfes bei“, wusste der Manager der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Eifel, Alexander Sobotta, der für die EU-Leader-Förderung zuständig ist, zu berichten. Es sei immer wichtiger sich als Dorfgemeinschaft einzubringen, um den Stadtteil für Alt- und Neubürger attraktiv und lebenswert zu gestalten und zu erhalten.

„Die Einrichtung eines Dorfladens, der ein Dorfzentrum sein soll, bietet die einmalige Chance nicht nur den Einzelhandelsbedarf fußläufig zu decken, sondern auch einen Kommunikationsmittelpunkt zu schaffen, der mehr ist als ein Geschäft der Nahversorgung“, gab Jochen Emonds zu bedenken.

So könnte ein Dorfzentrum beispielsweise neben Bäckerei- und Metzgereitheke, Lebensmittelsortiment, Post und Lotto auch eine Café-Ecke anbieten, in der man verweilen kann. „Dies sind jedoch nur erste Ideen, die nur realisiert werden können, wenn sich genügend Vichter engagieren und die Initiative unterstützen. Wir sind auf weitere Mitstreiter angewiesen, die uns mit ihrem Know-how oder mit zeitlichem Engagement unterstützen“, so Emonds.

In einer zweiten Analyse sollen in Vicht alle Haushalte befragt werden, um den Bedarf zu ermitteln und Wünsche und Anregungen aufzunehmen. Diese Befragungen werden von Vichtern vorgenommen, die dafür geschult werden. Wer Interesse hat, die Arbeit der Gruppe zu unterstützen, meldet sich bei der Arbeitsgruppe, Telefon 0176/31429746 oder schickt eine E-Mail an Jochen.Emonds@web.de. Denn eins sei klar, unterstrichen Karl Lüttecke als Vorsitzender der IG Schönes Vicht und Arndt Kohn das Vorgehen unisono: „Wer ein Dorfzentrum in Vicht und damit die Aufwertung unseres Stadtteils und der Lebensqualität will, der ist jetzt gefragt die Initiative zu unterstützen.“

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