Itertalklinik eröffnet: Ein Angebot für Senioren im eigenen Ort

Von: Jürgen Lange
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„Endlich besteht für die Breiniger Senioren auch im eigenen Ort ein Angebot für Pflege und betreutes Wohnen“, sagt Christoph M. Kösters (Mitte) bei der Einweihung der neuen Seniorenresidenz in Alt Breinig. Groß war das Interesse an der neuen Einrichtung im Ort, die Markus Henk (r.) leitet. Foto: J.Lange
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Der Breiniger Künstler Emil Sorge stellt in der Seniorenresidenz aus. Zu seinem runden Geburtstag plant der 60-Jährige eine große Präsentation im Museum Zinkhütter Hof für den Herbst. Foto: J. Lange

Stolberg-Breinig. „Herzlich willkommen in Breinig“: Das sagen Pastor Ulrich Lühring und Pfarrerin Ute Meyer-Hoffmann bei der Einsegnung der neuen Senioreneinrichtung an der Ecke von Stockemer Straße und Alt Breinig. Im gemeinsamen Gebet mit den vielen Besuchern wünschen der katholische und die evangelische Geistliche Gottes Segen für die Bewohner und das Haus.

In Breinig hat die Itertalklinik Seniorenzentrum GmbH bereits den Kontakt gesucht zu den älteren Herrschaften des Ortes. „Es ist beeindruckend“, sagt Christoph M. Kösters. „Jeden Donnerstag treffen sich über 90 Senioren im Pfarrheim ,Zum goldenen Stern‘“: Der geschäftsführende Gesellschafter schwärmt von dem ehrenamtlichen Engagement vor Ort. Heute ist Kösters mehr denn je davon überzeugt, vor sechs Jahren die richtige Entscheidung zu einem Engagement in dem Stadtteil Stolbergs getroffen zu haben. „Endlich wird den Breiniger Senioren ein Wohn- und Betreuungsangebot im eigenen Ort geboten“.

Das sieht auch Heinrich Sangershausen aus Bad Driburg so. Gemeinsam mit Geschäftsfreunden hat er in den Bau der Seniorenresidenz rund 10,6 Millionen Euro investiert. Schnell ist Sangershausen mitten im Kreise der zahlreichen Besucher der Einweihungsfeier in viele Gespräche verwickelt. Und ihm gilt der Dank von Bürgermeister Tim Grüttemeier für sein Engagament in Stolberg. Denn auch beim Umbau der Propst-Grüber-Hauptschule auf der Liester in eine nicht minder wichtige Pflegeeinrichtung zählt Sangershausen zum Kreise der Investoren.

Dort entsteht die neue Pflegestation für das von einer städtischen Gesellschaft betriebene Haus am Amselweg. Bis August 2018 muss sie in Betrieb gehen können; das Zeitkorsett ist eng geschnürt. In Breinig hat es etwas länger gedauert von der ersten Idee, für die Willi Claßen sensibilisierte, bis zur Realisierung, erinnert Kösters an eine Reihe von Hürden – sogar bis zu einem Wasserschaden kurz vor der eigentlich früher geplanten Eröffnung.

Doch nun blickt man bei den Klängen der Imperial Jazz Company in Breinig weiter nach vorne, um die Einrichtung auch in das dörfliche Leben integrieren zu können. Beispielsweise mit einer großen Karnevalsfeier am Fettdonnerstag ab 11.30 Uhr. Oder aber auch beim Thema Mobilität. „Die Euregiobahn wird Breinig bald regelmäßig mit Stolberg verbinden“, sagt Axel Wirtz. Dies sei eine wichtige Verbesserung im Öffentlichen Personennahverkehr, so der Landtagsabgeordnete weiter.

Und während die einen Besucher die gut zwei Dutzend Gemälfe von Emil Sorge betrachten, machen sich die anderen in mehreren Gruppen auf den Weg, um den Neubau mit Pflegeplätzen, betreutem Wohnen und Tagespflege genau zu erkunden.

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