Stolberg - Investition in eine ökologische Zukunft

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Investition in eine ökologische Zukunft

Von: kol
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Der Grundstein ist gelegt, nun wird er eingemauert: Zu den Helfern gehören Bürgermeister Ferdi Gatzweiler (2.v.l.), der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Dr. Jürgen Wilhelm (3.v.l.) und Dr. Thomas Griese vom Städteregionstag. Foto: K. Linden

Stolberg. Eine Urkunde, ein Bauplan, ein paar Münzen, eine Schülerzeitung und natürlich eine aktuelle Ausgabe unserer Zeitung stecken in der Aluminiumröhre, die am Mittwoch von Vertretern des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), Gutenbergschülern und Bürgermeister Ferdi Gatzweiler im Grundstein versenkt wurden.

Auch wenn ein Teil des Rohbaus schon steht - mit der Grundsteinlegung fiel er auch hochoffiziell, der Startschuss für eines der größten Bauprojekte, die Stolberg in den vergangenen Jahren gesehen hat.

20,8 Millionen Euro investiert der LVR in den Neubau der Gutenbergschule zur Sprachförderung. Mitte 2011 sollen die rund 250 Schüler dann vom Sperberweg auf der Liester in die neuen, hochmodernen Klassenräume ziehen.

Entsprechend stolz zeigte sich deshalb auch Bürgermeister Ferdi Gatzweiler, der an seinem Geburtstag den Neubau als Geschenk für ganz Stolberg sah. „Was hier passiert, ist ein Meilenstein in der Stadtentwicklung”, sagte Gatzweiler und ergänzte in Richtung des Schulleiters Wolfgang Röber: „Sie dokumentieren mit dieser Schule, dass Stolberg eine Bildungsstadt ist.” Und: „Wenn hier 20 Millionen Euro investiert werden, dann bleibt immer auch etwas davon in der Stadt und der Region hängen.”

In der Tat ist die Schule mit ihren zwei Gebäuderiegeln ein Vorzeigeobjekt: Erbaut im Passivhausstandard, mit Photovoltaikanlage, thermischer Solaranlage, Wärmerückgewinnung, gedämmtem Mauerwerk, dreifach verglasten Fenstern und einer Sammelanlage zur Nutzung von Regenwasser stehe das Gebäude für ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, betonte Dr. Jürgen Wilhelm. „Das ist ein intelligent durchdachtes System”, so der Vorsitzende der Landschaftsversammlung.

Außerdem errichte der LVR ein Gebäude, „das alle Inklusionsbemühungen positiv unterstützt”. Der Bau sei nämlich derart flexibel, dass bei Bedarf größere Klassen eingerichtet werden können, um integrativen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern zu ermöglichen.

Als Grünen-Politiker ging ob der energiesparenden Bauweise auch Thomas Griese das Herz auf. Doch der 3. stellvertretende Städteregionsrat lenkte den Blick auch auf die bildungspolitische Komponente: „Diese Schule ist ein symbolisches und wichtiges Zeichen dafür, dass wir in die Bildung investieren und dass Bildung ein offenes System ist, in dem Veränderungen möglich sind.”
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