Stolberg - Informationen zu Berufen aus „erster Hand“

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Informationen zu Berufen aus „erster Hand“

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Bei der Stolberger Nacht der Ausbildung informieren Ausbilder und Azubis junge Menschen, Eltern, Lehrer und Berufsberater über die Möglichkeiten und konkrete Berufsbilder. Foto: D. Müller

Stolberg. Eine abgeschlossene Schulausbildung ist zweifelsohne wichtig, doch für viele junge Menschen stellt sich die Frage, „was kommt danach?“. Dabei spiele das Thema Berufsausbildung eine bedeutende Rolle, und zwar „sowohl für die jungen Leute, als auch für die Unternehmen, die auf qualifizierte Angestellte angewiesen sind“, betont Manfred Schröder, Geschäftsführer der Energie- und Wasser-Versorgung GmbH (EWV).

Die Entscheidung, eine Ausbildung zu beginnen, bringt für die Schulabgänger aber weitere Fragen mit sich. Wo gibt es welche Ausbildungsplätze? Was genau verbirgt sich eigentlich hinter den Berufsbezeichnungen? Hier setzt die erste Stolberger Nacht der Ausbildung an.

Sieben große Kupferstädter Unternehmen öffnen am Freitag, 21. März, von 16 bis 20 Uhr ihre Pforten. Bei Aurubis, Dalli, KME, Prym, Mäurer und Wirtz, Saint Gobain und der EWV können Interessierte sich über gewerblich-technische und kaufmännische Berufsausbildungen und duale Studiengänge informieren und zum Beispiel erfahren, dass in Stolberg freie Ausbildungsplätze im kommenden und auch noch in diesem Jahr vorhanden sind.

„Die Nacht der Ausbildung richtet sich natürlich an junge Menschen, die 2014 oder 2015 ihren Schulabschluss machen, und ihre Eltern. Lehrer und Berufsberater in Schulen sind als Multiplikatoren wichtig und daher ebenfalls herzlich willkommen“, erklärt Jutta Schmid, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, die einen kostenlosen Shuttlebus für die Aktion zur Verfügung stellt.

„Während der Fahrten von einer Station zur nächsten beraten wir auch gerne künftige Auszubildende.“ In den Unternehmen selbst können an Infoständen Gespräche geführt werden und auch erste praktische Erfahrungen in offenen Ausbildungswerkstätten gemacht werden. Die besondere Qualität der Nacht der Ausbildung sei, dass die Azubis der beteiligten Firmen sich aktiv bei der Planung und Gestaltung der Veranstaltung eingebracht hätten. „Es gibt für junge Leute keine besseren Quellen als die Azubis, die nur wenig älter sind, um zu erfahren, wie der Ausbildungs- und Berufsalltag konkret aussieht“, betont Schmid.

Zu den Informationen, die „aus erster Hand“ kommen und auf Augenhöhe ausgetauscht werden, klären die Unternehmen und die Agentur für Arbeit darüber auf, wie es um die Berufschancen und die Verdienstmöglichkeiten nach absolvierter Ausbildung steht. Insgesamt können an einem Nachmittag und Abend 20 verschiedene Ausbildungsberufe kennengelernt werden.

Hinzu kommen die dualen Studiengänge in Betriebswirtschaft, Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Bandbreite der in Stolberg möglichen Ausbildungen, die vorgestellt werden, reicht von Chemielaborant und Chemikant über, Fachinformatiker, Fachlagerist und Industrie, Informatik- und Einzelhandelskaufmann/-frau bis hin zu Werkstoffprüfer, Maschinen- und Anlageführer und Oberflächenbeschichter. Azubis und Ausbilder der Bereiche Mechatronik, Elektronik für Automatisierungs- sowie Betriebstechnik, Industrie-, Verfahrens-, Werkzeug- sowie Zerspannungsmechanik stehen den Besuchern ebenfalls Rede und Antwort.

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