In wenigen Wochen soll in Breinig der Baubeginn sein

Von: Jürgen Lange
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So soll es nach den Vorstellungen des Investors aussehen: Südländisches Flair verbreitet das Itertalklinik Seniorenzentrum in Breinig. Im April soll Baubeginn sein; die Fertigstellung ist für kommendes Jahr avisiert.

Stolberg-Breinig. Der Stadtrat hat die Weichen einstimmig gestellt; der Bauantrag ist eingereicht. Mit einer Genehmigung wird im Rathaus innerhalb der nächsten Wochen gerechnet. Dann kann‘s voraussichtlich schon im April losgehen in Alt Breinig. Auf der Wiese zwischen Friedhof und Stockemer Hof entsteht eine neue Seniorenresidenz.

Bereits im kommenden Jahr soll das „Itertalklinik Seniorenzentrum Breinig“ eröffnen. Sie ist in mehrfacher Hinsicht ein bedeutendes Projekt unterstrich Arndt Kohn (SPD) noch einmal: „Das ist nicht nur ein ortsnahes Angebot für den demografischen Wandel in unserer Stadt, sondern hat auch wirtschaftliche Bedeutung“. Immerhin sollen in Breinig rund zehn Millionen Euro investiert und 90 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Und die Nachfrage nach Plätzen in Breinig ist bereits im Vorfeld riesig. Neben 15 Tages- und 73 Pflegeplätzen in Einzelzimmern sollen 30 barrierefreie Wohnungen entstehen.

Ausgesprochen zügig konnte das Projekt von der ersten Idee bis zum Baurecht bislang in der Kupferstadt realisiert werden. Willi Classen (SPD) hatte die Kontakte zu Dr. Christoph Kösters, geschäftsführender Gesellschafter der Aachener Itertalklinik Seniorenzentrum GmbH, geknüpft, die Betreiber der neuen Einrichtung sein wird. Im Sommer 2011 präsentierte die SPD das Projekt der Öffentlichkeit; im Dezember stieg die Stadt in die Bauleitplanung ein und jetzt fasste der Stadtrat den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplanes.

Dabei waren alle Beteiligte bemüht, einen Kompromiss zwischen dem Neubau, den Anliegern sowie den Interessen des Denkmalschutzes für den historischen Stockemer Hof zu finden. Deutlich ist auch das Lob für die Unterstützung durch die Stolberger Verwaltung, das Heinrich Sangerhausen aus Bad Driburg ausspricht, der als Investor für das Zehn-Millionen-Euro-Projekt auftritt und mit Dr. Kösters bereits bei anderen Vorhaben zusammengearbeitet hat. Mit Pelletheizung, Solaranlage und Blockkraftwerk wird energieschonend gebaut.

Seit über 15 Jahren ist die Itertalklinik Seniorenzentrum GmbH auf dem regionalen Markt und betreibt bis dato vier Einrichtungen, zwei in Roetgen sowie jeweils eine in Walheim und Kornelimünster. Rund 400 Senioren, darunter 287 im Pflegebereich werden umsorgt. „Die Breiniger Einrichtung wird unser Angebot wunderbar ergänzen“, sagt Dr. Kösters und verweist auch auf eine Optimierung der personellen Ressourcen. Dabei präge sein Unternehmen den regionalen Markt durch Grundsätze und Qualitätsansprüche, die durchweg mit sehr gut bewertet worden seien.

Dabei sei das Seniorenzentrum stets bemüht, die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Bewohner in den Vordergrund zu stellen. „Unsere Einrichtungen verstehen sich als Veranstaltungs- und Begegnungsstätte“, erklärt Pflegedienstleiter Zeliko Turkalj. Kooperiert wird mit Jugendeinrichtungen, Vereinen und Pfarren, um gemeinsam mit den Bewohnern ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten gestalten zu können – angefangen bei unterschiedlichen Ausflügen über medizinische und altersgerechte Fitnessangebote bis hin zu künstlerisch-kulturellen Programmalternativen.

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