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In der Regenbogenschule gehören Tiere dazu

Von: Marie-Luise Otten
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Sebastian (10 Jahre) und Bünjamin (11 Jahre) haben sichtlich Spaß an der Beschäftigung mit Fabi. Foto: M.-L. Otten

Stolberg. Marco Reus ist nicht nur der Name eines international anerkannten deutschen Fußballspielers von Borussia Dortmund, sondern auch der eines in der Regenbogenschule in Stolberg ansässigen Kaninchens. Zusammen mit Fili und Fabi helfen die drei Tiere den Kindern und Jugendlichen bei ihrer Erziehung und Bildung.

Der intensive, alltägliche Umgang mit Tieren ist in der Stolberger Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung ein fester Bestandteil des Schulkonzeptes. Nach dem therapeutischen Reiten und hundegestützter Pädagogik mit Schulhund und Therapiebegleithund sind jetzt die Kaninchen diejenigen, die den Schulalltag um vielfältige, neue Erfahrungsräume erweitern. Das niedliche Aussehen sowie das weiche Fell wirken auf Kinder ansprechend und positiv. Die angenehme Wirkung auf Körper, Geist und soziales Miteinander unterstützt die Kinder bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen. Kinder und Jugendliche begeistern sich mehr und mehr für körperliche Aktivität. Indem sie mit den Tieren sprechen, verbessern sich Sprache und Kommunikation. Die Kinder werden konzentrationsfähiger, lassen Nähe zu und lernen, Respekt vor allen Lebewesen zu haben.

Daneben erfahren sie viel über die artgerechte Haltung und sind beteiligt an der Pflege und Fütterung. Durch die Beschäftigung mit den Tieren lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und werden selbstbewusster, so Holger Peters, der seit 2006 an der Regenbogenschule tätig ist und das Projekt „Kaninchen“ seit einem halben Jahr betreut. Peters ist Fachkraft für tiergestützte Pädagogik – und das sehr überzeugend. Ein alter Hühnerstall wurde einfach umfunktioniert und dient heute als Kaninchengehege. Es ist so gestaltet, dass Kinder sich dort hineinbegeben und die Bewegungsvielfalt der Tiere aus der Nähe beobachten können.

Für einige Schüler ist dieser Stall auch ein „Auszeitraum“ bei Stress oder Konflikten. Denn Tiere wirken wohltuend und stärkend auf die emotionale und psychologische Befindlichkeit.

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