In den Frühlingsmelodien steckt eine Menge Schwung

Von: ker
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Sie erfreuten mit dem Frühjahrskonzert ihr Publikum: Die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Gressenich. Foto: H. Recker

Stolberg-Gressenich. „Melodien im Frühling” - unter diesem Motto präsentierte die Chorgemeinschaft Gressenich unter Mitwirkung des Jugendchores St. Severin Weisweiler einen abwechslungsreichen musikalischen Reigen publikumswirksamen und glänzend gestalteten Chorgesangs.

Die Sängerinnen und Sänger um Leiterin Gerda Fiedler eröffneten das Konzert klassisch mit einem „Ständchen” von Joseph Haydn, um sodann mit dem Mozart-Lied „Im Frühling” und der bekannten Volksweise „Nun will der Lenz uns grüßen” nach diesem langen Winter sehr entspannt und beschwingt der schönsten Jahreszeit zu huldigen.

Warum ihnen dieser Auftakt so gut gelang und gemeinsames Singen so viel Spaß macht, begründeten sie mit der amüsanten Vorstellung „Der vierstimmige Chor” und dem beredten Geständnis „Chorgesang ist unser Leben”. Diese Freude und Lockerheit zeigte auch der Gast aus Weisweiler in hohem Maße, der gleich mit einem peppigen Ohrwurm von den „Wise Guys”, den „Besserwissern” einen trefflichen Einstand gab und mit weiteren Liedern und Songs aus Pop, Soul oder Blues ausgiebig für gute Laune sorgte.

Musikalisch kompetent und gekonnt von Marc Schmitz geführt wusste der Chor die jugendliche Frische und Lebendigkeit seiner Stimmen geschickt einzusetzen. Dabei blieb er stets harmonisch und rhythmisch äußerst sicher und dynamisch sehr flexibel. Keine Selbstverständlichkeit, waren doch die Songs wie beispielsweise „Something inside so strong” von Labi Siffre oder „Gota” von der schwedischen „Real Group” recht schwierig und wurden wie auch das nachdenkliche „Wie kann es sein” und die temperamentvollen „Lieder von der besten Band der Welt” a cappella gesungen.

Nach der Pause begleiteten dann Leiter Marc Schmitz an Keyboard und Klavier sowie Jörg Beckers am Bass und Jonas Collip an den Drums den Chor, der sich noch steigernd weiterhin seine Zuhörer begeisterte, sei es mit den swingenden „A thousand Miles” und „You´ve got a friend” oder sei es in den eindringlichen spannenden „Mia-, Tommy Walker- oder Kirk Franklin-Songs” „Hungriges Herz”, He knows my name” und „Hosanna”.

In der nach diesem grandiosen Auftritt geforderten Zugabe bestätigte der Jugendchor St. Severin seine starke Leistung mit „Ain´t no mountain”.

Beim nachfolgenden Auftritt der Chorgemeinschaft stand Irene Hermanns ein letztes Mal am Dirigentenpult. Dafür hatte sie aus dem in 28 Jahren erarbeiteten Repertoire das Volkslied „Im Märzen der Bauer”, die berühmte „Barcarole” aus „Hoffmanns Erzählungen” und den Chor der Landleute” aus „Die verkaufte Braut” ausgewählt, die der Chor mit Engagement und Hingabe interpretierte.

Anschließend ging es dann unter Leitung von Gerda Fiedler und am Klavier begleitet von Elke Hoffmann-Kittel mit der schwungvollen Aufforderung „Mach mal Urlaub” auf Reisen nach Spanien. „Eviva Espana” hieß die Losung, die die Chorgemeinschaft zum Schluss ihres Konzertes zur Freude und Begeisterung aller ausgab.
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