Im Feriencamp eine Woche lang ganz nah bei den Pferden gelebt

Von: Dirk Müller
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Bestand das „Große Hufeisen”: Anne Cron, die am Reitercamp in Dorff teilnahm. Foto: D. Müller

Stolberg-Dorff. Eine Woche lang lebten sie ein bisschen wie Cowboys. Tagsüber ritten die neun Kinder im Alter von sieben bis vierzehn Jahren und es drehte sich alles um die geliebten Pferde. Abends saßen sie am knisternden Lagerfeuer, bevor sie zur Nacht in die Zelte krochen, um sich in die Schlafsäcke zu kuscheln.

Kampiert wurde natürlich direkt neben den Pferden. Die Teilnehmer erlebten das große Abenteuer in dem Dorffer Reitstall „Wind und Wetter” und wurden dabei ausgebildet, denn am Ende der Reiterferien konnten verschiedene Prüfungen absolviert werden. Die Nachwuchsreiter konnten das „Steckenpferd”, das „Kleine” und das „Große Hufeisen” erlangen.

Die Betreuerinnen Christiane Maurer und Anne Peschers betreiben eine Praxisgemeinschaft für Heilpädagogisches Reiten und Centered Riding (Reiten aus der Körpermitte).

Maurer ist Reitwartin, Centered Riding Instructor, Reitpädagogin und Lehrerin, Peschers ist Reittherapeutische Assistentin. Gemeinsam bieten sie neben Reitunterricht auch Ferienprojekte an und richten Kindergeburtstage aus.

„Der Spaß am Reiten und am Umgang mit den Pferden motiviert die Kinder. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Beziehung zu den Tieren und die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit”, erklärt Maurer.

Auf dem idyllisch gelegenen Gelände in Stolberg-Dorff erfreuen sich die Kinder an der großen Wiese mit Trampolin und Holzpferd, den Stallungen, dem Reitplatz und vor allem an den derzeit sieben Pferden, vom Shetland-Pony bis hin zum Großpferd.

Die Kinder des diesjährigen Sommerferienprojektes sind sich einig: „Das schönste war das Reiten mit den Pferden”. Tabea (7) klärt auf: „Aber das echte Reiten, nicht die Theorie. Außerdem fand ich das Grillen und das Lagerfeuer sehr schön”.

Die neunjährige Zoe sieht das etwas anders: „Im Zelt zu schlafen und die Nachtwanderung waren am schönsten.” Leona (7) hatte bei dem nächtlichen Spaziergang mit Taschenlampen übrigens keine Angst, denn sie hat mit ihren Eltern bereits eine Nachtwanderung unternommen und „da war es noch viel, viel dunkler.”

Sieben Kinder legten am Ende der Reiterferien erfolgreich eine Prüfung ab. Das „Steckenpferd” erlangten Leona Ostlender, Zoe Stachowski, Ira Siehoff, Jasmin Arzt und Louisa Tegtmeyer. Die Prüfung zum „Kleinen Hufeisen” hat Stefanie Sohn erfolgreich absolviert. Das „Große Hufeisen” bestand Anne Cron.

Der nächste Lehrgang für Hufeisen/Steckenpferd findet vom 12. bis 16. Oktober statt.
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