Stolberg - IG Metall macht in Stolberg mobil gegen Sparpläne

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IG Metall macht in Stolberg mobil gegen Sparpläne

Von: gro
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Stolberg. „Wir machen Aktionen gegen die aktuelle Politik, nicht gegen eine Partei oder die Koalition”, betont Helmut Wirtz. „Wenn Politik arbeitnehmerfeindlich ist, dann stellen wir das auch dar und prangern es an”, ergänzt er.

Der Geschäftsführer der Verwaltungsstelle Stolberg der IG Metall kündigt einen heißen Herbst gegen die soziale Kälte an. Der offizielle Titel der Aktionen, die mit einer europaweit ausgerufenen Demonstration in Brüssel am 29. September beginnen sollen, lautet allerdings anders: Gefordert wird der „Kurswechsel für ein gutes Leben.”

„Wir halten die Pläne der Bundesregierung für einen großen Irrtum”, erklärt Helmut Wirtz und nennt einige Beispiele: „Aus Pflichtleistungen für Arbeitslose werden Ermessensleistungen, der Rentenbeitrag für Hartz IV-Empfänger soll ebenso gestrichen werden wie der Zuschlag für den Übergang von Arbeitslosengeld I zu II. Außerdem wird das Elterngeld für Hartz IV-Empfänger gestrichen und für ehemals Beschäftigte reduziert.” Für Wirtz steht fest: „Gespart wird vor allem bei den Schwächsten, die soziale Kluft wächst weiter.”

Am 27. Oktober findet in Aachen die regionale Auftaktveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) statt. Bereits am Donnerstag wollen die Delegierten der IG Metall Stolberg/Eschweiler auf ihrer Versammlung im Talbahnhof eine Resolution zum „Kurswechsel für ein gutes Leben” verabschieden.

„Das Sparpaket ist ein Spaltpaket”, hält es Helmut Wirtz inhaltlich und verbal mit Bezirksleiter Oliver Burkhard. „Statt Arbeitslose und Familien zu bestrafen, müssen die Verursacher der Krise und damit vor allem die Banken für die Folgen aufkommen.” Dafür will Wirtz gemeinsam mit den 5400 Mitgliedern seines Verwaltungsbereiches kämpfen.
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