Hunger stillen, Kontakte fördern

Von: jk
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Freuen sich über die Spende:
Freuen sich über die Spende: Rainer Lax (v.l.), Schulleiter der Goetheschule Baesweiler, Dr. Bernd Wenn und Brigitte Seidel von „Wir in Würselen”, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Marion Rader vom Förderverein der Hauptschule Simmerath, Norbert Laufs, stellvertretender Vorsitzender der Sparkasse Aachen, und Achim Monnartz von breakfast4kids.

Stolberg/Baesweiler. Den stattlichen Betrag von 25.600 Euro hat jetzt die Kulturstiftung der Sparkasse Aachen Vereinen gespendet, die sich für die Essensversorgung von Schulkindern einsetzen.

„Wir sehen es als besondere Aufgabe an, uns denen zuzuwenden, denen es nicht so gut geht”, begründete Norbert Laufs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse und Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung, die Spende.

„Viele Kinder sind immer schlechter versorgt”, berichtete Schulleiter Rainer Lax aus dem Alltag der Goetheschule Baesweiler, in deren Mensa die Spende übergeben wurde. Seit vier Jahren bietet die Schule ein Frühstück zum Preis von 1,50 Euro an, was 40 bis 50 Schüler pro Tag wahrnehmen. „In den letzten Monaten waren diese Zahlen rückläufig, weil weniger Geld da ist”, so Lax. In der Vorweihnachtszeit konnte der Förderverein der Schule dank der Spende den Preis auf 50 Cent senken, so dass jetzt fast 100 Schüler zum Frühstück kommen. Kostenlos soll es nicht sein, damit die Wertschätzung erhalten bleibt.

„Man kann sich kaum vorstellen, dass Kinder morgens mit Hunger in die Schule kommen”, sagte Marion Rader vom Förderverein der Gemeinschaftshauptschule Simmerath, der ebenfalls einen Teil der Spendensumme erhält. „Kinder werden beim Frühstücken in die Gemeinschaft eingebunden, deshalb stillen wir nicht nur ihren Hunger, sondern fördern auch die Kommunikation der Kinder untereinander”, unterstrich Achim Monnartz, Vorsitzender von „breakfast4kids”.

Der Verein versorgt derzeit 400 Kinder in 15 Schulen der Städteregion mit Pausenbroten. Zu ihnen gehört auch die Grundschule Bischofstraße in Büsbach. Durch das geschenkte Frühstücksbrötchen, so Monnartz, seien Eltern auf das Problem aufmerksam geworden, so dass die Zahl hungriger Kinder zurückgehe.
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