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Huldigung an die „Rollenden Steine“ im „Piano“

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Die Band Dirty Work gastiert in der Stolberger Altstadt und gibt einen Vorgeschmack auf die Hauptveranstaltung des Rolling-Stones-Clubs Stolberg/Aachen. Foto: Stones-Club/Ralph Quarten

Stolberg. Die Hauptveranstaltung des Rolling-Stones-Clubs Stolberg/Aachen mit den Profimusikern der Band Starfucker aus Berlin und der regionalen Größe Saturday Night Fish Fry findet im Oktober in der „Kappertzhölle“, Saalbau Rothe Erde, statt, doch der Club hält auch der Kupferstadt die Treue.

„Und das nicht nur, weil wir uns in Münsterbusch gegründet haben“, sagt Clubmanager Manni Engelhardt, der als gebürtiger Breiniger in Büsbach aufgewachsen ist.

Aus der Taufe gehoben wurde der Stones-Club 1994 in der Gaststätte „Mönchsklause“, deren Wirt Helmut Johr zunächst Geschäftsführer und später Beisitzer im Präsidium des Clubs wurde. 2012 wurde Johr zum Ehrenmitglied ernannt, Ende Januar diesen Jahres starb er. „Zur Zeit der Gründung bestand unser Club aus 17 Mitgliedern“, erinnert sich Engelhardt.

Heute – in Zeiten weltweiter Vernetzung durch das Internet – zähle der Stones-Club mehr als 400 Mitglieder. Und nach wie vor sei die Bindung an Stolberg stark, betont der Clubmanager: „Das wird schon dadurch deutlich, dass wir jeden Mittwoch unsere öffentlichen Präsidiumssitzungen in Büsbach in der Gaststätte ,Zur Barriere‘ abhalten.“

Aus Leidenschaft für die Musik

Ein weiterer Beleg für die Treue zur Kupferstadt seien zahlreiche Veranstaltungen, die der Stones-Club in Stolberger Sälen und Gaststätten ausgerichtet habe. Und das nächste Event steht ins Haus: Die clubeigene Band Dirty Work spielt am Samstag, 6. Mai, ab 20 Uhr in der Musikkneipe „Piano“ in der Stolberger Altstadt.

Das Konzert soll zugleich eine Werbeveranstaltung für die Hauptveranstaltung im Oktober sein, aber vor allem die Musikfreunde in der Kupferstadt begeistern, erklärt Gitarrist Werner Gorrissen: „Wir sind eine reine Hobby-Band, spielen nur aus Leidenschaft für die Musik und hoffen, dass die Freude, die wir dabei haben, auf das Publikum überspringt.“

Im Gepäck habe Dirty Work sowohl echte Gassenhauer der Rolling Stones, als auch Rhythm‘n‘Blues-Klassiker. Energiegeladene Evergreens wie „Jumpin’ Jack Flash“, „Paint it Black“, „Sympathy for the Devil“ oder „Honky Tonk Woman“ treffen auf kultige Balladen wie „Angie“, „Lady Jane“ und „Play with Fire“.

Zudem will Dirty Work mit Stücken wie „Little red Rooster“ oder „Child of the Moon“ den Beweis antreten, dass die Musik der Rolling Stones auch nach mehr als fünf Jahrzehnten immer noch nicht „Out of Time“ ist, sondern schlichtweg zeitlos. Das Konzert verspricht also eine Menge „Satisfaction“ für Stones-Freunde, zumal die Band Dirty Work auf handgemachte Livemusik setzt.

„Im ,Piano‘ werden wir halb-akustisch spielen“, erklärt Gorressen, dass sich zu seiner E-Gitarre Gesang, Cajon, Mundharmonika und Akustik-Gitarre gesellen werden. „Als Gastmusiker wird außerdem Tobias Lehmkühler bei einigen Songs Gitarre und Piano spielen.“

Höhepunkt im Herbst

Vier Sets und insgesamt 36 Lieder hat Dirty Work sich für den Abend in der Stolberger Altstadt vorgenommen. In den Pausen kommt ein weiterer Gast hinzu. „Zwischen den Blöcken von Dirty Work wird Elano Bodd sein Buch ,Die Rolling Stones – die letzten Helden einer untergehenden Epoche‘ vorstellen und auch ein, zwei Songs zum Besten geben“, erläutert Manni Engelhardt, der das Konzert im „Piano“ moderieren wird.

Während die clubeigene Band lediglich aus Hobby-Musikern besteht, gehe der Rolling-Stones-Club Stolberg/Aachen bei seinem Hauptevent im Herbst nun neue Wege, führt der Clubmanager darüber hinaus aus: „Mit den Starfuckers aus Berlin haben wir anlässlich des 55-jährigen Bestehens der Stones erstmals eine Tribut-Band engagieren können, die aus absoluten Profimusikern besteht. Das Publikum kann von Starfucker ein Konzert der Extraklasse erwarten, daher ist es uns wichtig, das mit Saturday Night Fish Fry eine regionale Band, die Können und Spielfreude vereint, die Stimmung anheizt.“

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