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Hubertusmesse: Imposante Klänge im Karmelitinnenkloster

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Zu verschiedenen Hunderassen gesellten sich Kleintiere, Pferde, Esel – und sogar zwei weiße Ziegen wurden mit Leine und Halsband zur Tiersegnung am Zweifaller Kloster gebracht. Zuvor hatte das Bläsercorps Hegering Roetgen niveauvolle musikalische Beiträge zur Hubertusmesse geboten.

Stolberg-Zweifall. Viele Besucher lockte die erste Hubertusmesse am vergangenen Sonntag ins Kloster nach Zweifall. Die Idee dazu hatte das Bläsercorps Hegering Roetgen der Kreisjägerschaft Aachen. Unter der musikalischen Leitung von Birgit Niesewendt fanden vorab zahlreiche Sonderproben, wegen der Akustik auch vor Ort, statt.

Der Lohn dafür war Klangfülle auf hohem Niveau. So wurden viele Spielstücke fünfstimmig vorgetragen. Es kamen Fürst-Pleß-Hörner, Parforce- und Ventilhörner zum Einsatz und sogar zwei Trompeten. Die Organistin Angela Buzari vervollständigte die Darbietung an der Orgel mit kirchlichen Stücken.

Die Kapelle, die fast hundert Besuchern Sitzplätze bietet, war so voll, dass weitere Zuhörer an den Seiten und hinten mit Stehplätzen vorliebnehmen mussten. Pater Conrad, der die Messe im Zeichen des heiligen Hubertus zelebrierte, fand immer wieder in seiner Rede den Bezug zum Schutzpatron der Jagd. Ordensschwester Marina Regina begleitete die Messe und sprach die Fürbitten. Am Ende gab es dann anhaltenden Applaus für das Bläsercorps.

Im Anschluss an die Messe fand direkt auf dem Vorplatz eine Tiersegnung statt. Zahlreiche Anwohner aus den Stadtteilen Zweifall und Vicht hatten sich mit ihren Haus- und Hoftieren versammelt, und Pater Conrad segnete auch diese Tiere als Geschöpfe des Herrn.

Zu den verschiedenen Hunderassen gesellten sich Kleintiere, Pferde, Esel – und sogar zwei weiße Ziegen wurden mit Leine und Halsband mitgeführt. Dabei gaben die Bläserinnen und Bläser dann noch einige Zugaben unter freiem Himmel. Der Erlös der Kollekte geht zur Unterstützung an das Kloster.

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