„Hinkelstein” auf der Buschstraße muss weg

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. „So geht es nicht”, befand - unterstützt durch das Plädoyer einer betroffenen Anwohnerin - der Verkehrsausschuss zur Sperrung der Buschstraße durch „Hinkelsteine” einstimmig.

Anstelle der restriktiven Problembewältigung à la Obelix forderten die Politiker eine taktisch feinfühligere Lösung nach Manier eines Asterix ein: Eine Vorlage, wie man mit weiteren verkehrsberuhigenden Maßnahmen und einer Beschilderung einem Problem Herr werden kann, dessen Ausmaße und Anzahl der Beschwerdeführer die Verwaltung zuerst auch einmal definieren müsse.

Denn der Verkehrsausschuss konnte sich nicht vorstellen, dass die Buschstraße in der Praxis ein umfangreich nachgefragter Schleichweg sei. Und wenn im Kohlbusch zu schnell gefahren werde, könne dies nicht durch Barrikaden außerhalb des Ortes bekämpft werden. Außerdem sei eine derartige „Hinkelstein”-Barrikade unverhältnismßig, unpraktisch, gefährlich und noch nicht einmal gerichtsbeständig, monierten alle Fraktionen. Dennoch bekam die Verwaltung die Kurve.

Nach zahlreichen Wünschen nach einer Sperrung habe sie provisorisch das „Hinkelstein”-Experiment gestartet und schnell gemerkt, dass damit neue Probleme entstünden. Jetzt sollen die Brocken erst einmal aus dem Weg geräumt, und dann eine Lösung für den Kohlbusch gefunden werden.

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