Helene-Weber-Haus will sich den Veränderungen stellen

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Das neue Programm und der neue Vorstandsvorsitzende: Geschäftsführerin Astrid Natus-Can (r.) und die stellvertretende Leiterin Marianne Kaufmann blicken mit Paul M. Kirch auf das Jahr 2014. Foto: J. Kohnert

Stolberg. „Gesellschaft bilden, Menschen begeistern“: Dieses Motto ziert das Programmheft 2014 des Helene-Weber-Hauses, und diesem Motto widmet sich nun auch Paul M. Kirch als neuer Vorstandsvorsitzender der katholischen Bildungseinrichtung.

Seit 2007 wurde der gewählte Vorstand des Helene-Weber-Hauses – ein Verein ist Träger der Einrichtung – von Helmut Heuschen geführt. Nun hofft Kirch „dass die Fußspuren nicht zu groß sind“. Helmut Heuschen habe den Vorsitz in einer stürmischen Zeit übernommen und „das Bildungsschiff so geführt, dass das Haus nun gut aufgestellt ist und die Finanzen gesichert sind. Die Mitarbeiter setzen sich ein, und Astrid Natus-Can ist als Geschäftsführerin eingestiegen wie ein Wirbelwind“, so Kirch, der froh darüber ist „dass die Chemie hier einfach stimmt“.

Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen war Helmut Heuschen nicht mehr angetreten. So fiel die Wahl auf Kirch, der sich an der Arbeit Heuschens ein Vorbild nehmen möchte: „Die Ermäßigungen und Helene-Weber-Fonds für Teilnehmer, die sich Bildung sonst nicht oder nur sehr schwer leisten können, sind meinem Vorgänger zu verdanken.“

Außergewöhnliche Zeitfenster

Das Helene-Weber-Haus muss sich der Zeit anpassen, in seinem Service und seinen Angeboten, sind sich der neue Vorsitzende sowie die Geschäftsführerin Natus-Can und Marianne Kaufmann, stellvertretende Leiterin der Einrichtung, einig. Und das kann man auch dem Programm für 2014 entnehmen. „Mit außergewöhnlichen Zeitfenstern, also Angeboten an den Wochenenden, abends und an Feiertagen, ungewöhnlichen Exkursionen und Lernorten sowie ganz neuen Modellen, wie einer offenen Nähwerkstatt, die man spontan besuchen kann, passen wir uns den gesellschaftlichen Veränderungen an“, erklärt Marianne Kaufmann.

Der Handarbeitsboom wird natürlich aufgegriffen und Studienfahrten, zum Beispiel eine Stadtführung mit Fotokurs nach Lüttich, stehen wieder auf dem Programm. Auch die Wurzeln des Hauses werden nicht vergessen: Klassen können Haushaltskurse belegen und im Helene-Weber-Haus das erlernen, „was aus Zeitgründen in vielen Familien nicht mehr vermittelt werden kann“.

Über 200 Kurse mehr als im Vorjahr werden 2014 angeboten, mit Fokus auf der Familienbildung. Insbesondere werde das Karlsjahr in Aachen mit Angeboten für Kinder und für die ganze Familie begleitet. „Wir freuen uns besonders, dass der Comiczeichner Neufred für jedes unserer Angebote zum Karlsjahr einen individuellen Karl-der-Kleine-Comic anfertigt“, betont Astrid Natus-Can.

Trotz der Vielzahl neuer Angebote ist das gedruckte Programmheft dünner, übersichtlicher und damit viel handlicher als das vorherige. Das ist zum einen einer grafischen Überarbeitung geschuldet ist, zum anderen aber ist der Teil zur beruflichen Bildung nicht im Heft enthalten: „Dazu bringen wir im Januar ein gesondertes Programm heraus“, kündigt Natus-Can an.

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