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Heinrich Römer mit 77 Jahren gestorben

Von: gro
Letzte Aktualisierung:
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Wie kein anderer hat er Stolberg in den vergangenen Jahrzehnten geprägt: Heinrich Römer ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

Stolberg. Er hat wie kein Zweiter die Kupferstadt geprägt, sein Name war über Jahrzehnte ganz eng verknüpft mit seiner Wahlheimat. Fast 30 Jahre, von 1967 bis 1996, war Heinrich Römer als Stadtdirektor in Stolberg tätig, hat in dieser Zeit Geschichte geschrieben und für manche Schlagzeile gesorgt.

Am Sonntagabend ist Römer nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren gestorben.

Als er am 16. November 1967 ernannt wurde, war Heinrich Römer der jüngste Stadtdirektor im damaligen Regierungsbezirk Aachen, ausgeschieden ist er am 31. Dezember 1996 als dienstältester Stadtdirektor Nordrhein-Westfalens.

Zu diesem Zeitpunkt konnte er auf einen tief greifenden Strukturwandel zurückblicken, den er intensiv begleitet hatte. Der Bau des neuen Rathauses fällt ebenso in seine Amtszeit wie die Sanierung der Altstadt.

Das „Mädchengymnasium” an der Ritzefeldstraße, das heute natürlich längst Jungen aufnimmt, wie auch das neue Goethe-Gymnasium auf den gegenüberliegenden Anhöhen der Stadt wurden gebaut, die Schwimmhalle, das Stadion Glashütter Weiher und auch die Berufsbildenden Schulen am Obersteinfeld entstanden.

In den letzten Jahren war es still geworden um Heinrich Römer, immer seltener zeigte er sich bei offiziellen Anlässen, auch wenn ihm dort immer lang anhaltender Beifall entgegengebracht wurde. Es war die Gesundheit, die sich dem Willen des pensionierten Stadtdirektors widersetzte.

Kaum im Ruhestand, erlitt er einen Herzinfarkt, fünf Bypässe mussten gelegt werden. Richtig erholt hat er sich von diesem Rückschlag nie. Dann brach die Parkinson-Krankheit aus. Und zuletzt wurde ein Krebsleiden festgestellt.

„Seine Arbeit und sein großes Engagement sind bis heute an vielen Stellen zu erkennen und zu spüren”, erklärte Bürgermeister Ferdi Gatzweiler in einer ersten Stellungnahme. „Mit Heinrich Römer verliert nicht nur unsere Stadt, sondern die gesamte Region eine große Persönlichkeit und einen großartigen Menschen.”
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