Stolberg-Breinig - Heimische Natur mit allen Sinnen erleben

Heimische Natur mit allen Sinnen erleben

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Der Schlangenberg - für jeden
Der Schlangenberg - für jeden Naturfreund eine wahre Wonne. Foto: A. Vitanza

Stolberg-Breinig. „Der Schlangenberg wird begeistern” - ein Versprechen, das Förster Theodor Preckel während der Wanderung durch das Breiniger Naturschutzgebiet mit den Umweltausschuss-Mitgliedern Gerd Grüttemeier, Paul M. Kirch sowie Adolf Konrads (CDU) abgibt.

Dank des schwermetallbelasteten Bodens und des ehemaligen Kalksteinbruchs bietet das Naturschutzgebiet beste Voraussetzungen für das „Wachsen und Leben” eines mitunter weltweit größten Bestands an gelben und violetten Veilchen. Selbst außergewöhnliche Galmeiveilchen, mit einer Farbzusammensetzung aus beiden Grundfarben, gedeihen in prachtvoller Blüte. Das Ziel sei, so Preckel, die Galmeiflora zu fördern.

Das Naturschutzgebiet der Kupferstadt bietet aber auch beste Bodengegebenheiten für die „Anemone”, den „Waldmeister”, das „Maiglöckchen” oder den „Seidelbast”. Aufgrund vermehrter Lichteinwirkung, die durch Rodung von Bäumen ermöglicht wurde, sprießen ebenso das „Schöllkraut”, die „Wilde Möhre” oder die „Herbst-Zeitlose” als „wunderschönes” Gewächs aus dem Erdreich, das durch einen optimalen pH-Wert ein intensives Mikroleben erlaubt.

Und so schafft ein kalkhaltiger Untergrund mit Mikroorganismen ein „El Dorado für Botaniker”, das gerne von Naturfreunden aus verschiedenen Ländern besucht wird. Die Vegetation und die daraus resultierende Mineralisierung ermöglichen beste Versorgung aller Pflanzen und Tiere mit Mineralstoffen und Spurenelementen, und so bietet der Schlangenberg neben einer artenreichen Flora auch eine schützenswerte Fauna - selbst die Gelbbauchunke, der Neuntöter, die Heidelerche, verschiedene Spechtarten und sogar der vom Aussterben bedrohte Grashüpfer sowie andere Insektenarten dürfen sich wie zu Hause fühlen. Für die Politiker stellt die Wanderung durch das Naturschutzgebiet eine erkenntnisreiche Erfahrung dar, die verdeutlicht, dass „Sehen” und „Fühlen” eindrucksvoller sind, als bloße Worte sein können. Und so wird auch der „Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt” den Einsatz des Försters anerkennend würdigen.

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