Hans-Rolf Funken ist jetzt der „Pastor vom Ganzen”

Von: Toni Dörflinger
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Jecke Pastöre: Alles andere als steif präsentierten sich die Kirchenleute Hans-Rolf Funken, Uwe Loeper und Andreas Hinze (von links), hier mit der Tanzgarde der KG Teuflische Jecke. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Eine neue Begrüßungsformel wurde Pastor Hans-Rolf Funken zuteil, als er am Freitagabend im Evangelischen Gemeindezentrum an der Frankentalstraße die 12. traditionelle ökumenische Sitzung eröffnete.

Bisher von seinem evangelischen Amtskollegen Pfarrer Andreas Hinze wegen der Leitung der Oberstolberger und Mühlener Pfarre als „Pastor von Sankt Oben und Sankt Unten” bezeichnet, musste Hinze jetzt der scherzhaft gemeinten Anrede das Attribut „Pastor vom Ganzen” hinzufügen. Damit trug Hinze der Tatsache Rechnung, dass das Gebiet der Pfarre St. Lucia jetzt auch den Donnerberg, Münsterbusch, Liester und Velau umfasst.

Wortwitz und Spontanität

Diese lustige Episode kennzeichnete den Auftritt des närrisch gestimmten Pastorenduos, das gemeinsam mit seinem Brander Amtsbruder Uwe Loeper die Sitzungsleitung managte und das von Abwechslung und Einfallsreichtum geprägte Programm mit Wortwitz und Spontanität anreicherte.

Traditionell begann das Programm mit einer Darbietung der KG Fidele Zunfthäre, die ihre Mariechen, ihre Showtanzgruppe und ihre Garden mitgebracht hatten. Besonders gut kam bei den rund 220 bunt kostümierten Zuschauern neben dem Auftritt der Showtanzgruppe die Darbietung der Kindertanzgarde an, die sich Schafsfelle übergezogen hatte und einen von kindlicher Anmut und Unbekümmertheit geprägten Tanz bot.

Danach hatte Alfred Stoffels seinen Auftritt. Der aus Brand stammende Vorsitzende der dortigen KAB bot, mit einem bunt dekorierten Regenschirm ausgestattet, eine amüsante Show, deren Inhalt sich um Alt-Aachener Begebenheiten drehte.

Überhaupt spielte der Öcher Anteil eine große Rolle. Denn neben dem aus der Kaiserstadt stammenden Pastor Funken kamen allein rund 60 Besucher aus dem zu Aachen gehörenden Stadtteil Brand. Denn das Gebiet von Stolbergers Evangelischer Kirchengemeinde umfasst nicht nur die Kupferstadt, sondern reicht auch bis Freund, Krauthausen und Brand.

Drei Prinzen auf der Bühne

Eine Tatsache, von der auch der Brander Bürgerprinz Ralf I. (Villemont) profitierte. Die Tollität aus dem Aachener Süden, die ihren Hofstaat mitgebracht hatte, hatte von Beginn an leichtes Spiel und verstand es, den Saal mit Liedvorträgen in Stimmung zu bringen. Gut in Form war auch Stolbergs Stadtprinz Michael I. (Bartz). Er präsentierte dem Publikum neben seinem Hofstaat auch die Tanzgarde der KG Teuflische Jecke.

Außer den großen Tollitäten Ralf und Michael kam auch Donnerbergs kleine Tollität, Hendrik I. (Gielchen) gemeinsam mit seiner tanzenden Fußballelf zu einer Stippvisite vorbei. Für die musikalische Gestaltung waren die „Karamba Männcher” verantwortlich. Anekdoten aus seiner westfälischen Heimat erzählte Kantor Gunther Antensteiner.

Den Abschluss machte noch einmal die KG Fidele Zunfthäre, die mit einer „Musik-Revue” aufhorchen ließ.
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