Stolberg - Handballerinnen des SSV kämpfen Oberwiehl nieder

Handballerinnen des SSV kämpfen Oberwiehl nieder

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Stolberg. Einen hochverdienten Sieg nach durchwachsener erster Halbzeit fuhren die Kupferstädterinnen des Stolberger SV Handball gegen die starken Damen des CVJM Oberwiehl ein. Nachdem es zu Beginn sehr gut aussah und die Führung ständig wechselte, konnte sich Oberwiehl in der Mitte der ersten Halbzeit bis auf drei Tore absetzen.

Zunächst bekamen die Handballerinnen die starke Rückraumspielerin der Oberbergischen nicht in den Griff, sie konnte sich mit ihrer starken Leistung oft durchsetzen.

Auch für die Torhüterinnen aus Stolberg war die Spielerin sehr schwer auszurechnen,denn sie änderte ihr Wurfbild ständig.

Zunächst drei Tore Rückstand

Die 5:1-Deckung brachte nicht den gewünschten Erfolg, woraufhin die Stolbergerinnen die Deckung auf eine 6:0-Stellung änderten. Viele unvorbereitete Abschlüsse brachten sie jedoch weiter ins Hintertreffen, durch eine kämpferische Mannschaftsleistung wurden die drei Tore Rückstand bis zur 23. Minute aufgeholt und es sah so aus, als würden sie mit dem Unentschieden in die Halbzeitpause gehen können.

Die Spielerinnen hatten die Rechnung ohne die Oberwiehler gemacht, die sich nochmals steigerten und mit fünf Toren bis zur 30. Minute in Führung gingen. Bei einem Stand von 11 zu 16, aus Sicht der Stolbergerinnen ging es dann zur Teamansprache in die Kabinen. Ein lautes Donnerwetter schien die Mannschaft letztendlich wachgerüttelt zu haben, denn was in der zweiten Halbzeit geboten wurde, war letztendlich Sehenswert.

Tor für Tor wurde aufgeholt, die 6:0-Deckung stand wie eine Wand. Die Oberwiehler erzielten ihr erstes Tor nach knapp 18 Minuten, bis dahin hatten die Stolbergerinnen bereits den Rückstand ausgeglichen und in eine 5 Tore Führung ausgebaut. Diese Führung konnte gehalten werden und das Spiel wurde letztendlich hochverdient mit 24:21 Toren von den Stolbergerinnen gewonnen.

Trainer Norbert Blaszczyk: „Mit der kämpferischen Leistung in der zweiten Halbzeit bin ich hoch zufrieden, diese Leistung müssen wir nur festigen und über 60 Minuten abrufen können”, sagte er.

Weiter gehts am 30. Oktober

Für den Stolberger SV spielten:

Julia Blaszczyk, Carolin Conrads, Ramona Demiris, Anne Leufgens, Lena Liere, Maren Loevenich, Jutta Müller, Jenny Radmacher, Caroline Ruf, Elena Schartmann, Merle Seeliger und Leonie von Kleist. Verletzungsbedingt fehlten Julia Franzen und Sylvia Reinold sowie Elisabeth Frenken, die sich zurzeit noch in Studienzeit in Ravensburg befindet.

Der nächste Gegner ist der PSV Köln, den die Damen am Samstag den 30. Oktober, um 17.45Uhr im Goethe Gymnasium empfangen werden.

Die Domstädterinnen sind als Aufsteiger aus der Kreisliga ebenfalls sehr gut in die Saison gestartet und liegen punktgleich vor dem Tabellenzweiten in der Landesliga. Die Stolbergerinnen erwartet also ein Gegner auf Augenhöhe.
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