Handballer arbeiten am großen Wurf

Von: Lukas Franzen
Letzte Aktualisierung:
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Bildnummer: 07570778 Datum: 19.03.2011 Copyright: imago/Ralph Peters
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Stolberg. „Bloß nicht absteigen und so schnell wie möglich den Klassenerhalt aller Mannschaften sichern”: Bei diesen Saisonzielen herrschte bei Stolbergs abstiegsgebeutelten Handballern vor der neuen Spielzeit im Sommer große Einigkeit.

Zumindest bei den ersten Herren- und Damenmannschaften müssen diese Ziele nun deutlich korrigiert werden - und zwar nach oben. Denn zur Winterpause belegt die erste Herrenmannschaft des SSV nach elf Spieltagen den sechsten Tabellenplatz der Landesliga mit nur zwei Punkten Rückstand auf den dritten Rang.

Reine Weste

Die Damenabteilung arbeitet derweil buchstäblich am ganz großen Wurf. Zehn Spiele, zehn Siege bedeuten eine lupenreine Weste und Platz zwei in der Landesliga.

Lediglich ein schlechteres Torverhältnis gegenüber dem ebenfalls ungeschlagenen Tabellenführer Marienheide trennt die Ladys der Rot-Weißen von der Tabellenspitze, die den sicheren Aufstieg in die Verbandsliga verheißt. „Die Spielklasse ist im Vergleich zu den letzten Jahren nicht so stark wie erwartet”, führt Erfolgstrainer Norbert Blaszczyk das Abschneiden seiner eigenen Mannschaft auf die schwächeren Leistungen der Konkurrenz zurück. Zudem sei der mit 14 Spielerinnen verhältnismäßig dünn besetzte Kader konditionell sehr gut aufgestellt, so dass viele Spiele in der zweiten Halbzeit gedreht und entschieden werden konnten. Eine Entwicklung, die Blaszczyk mit der intensiven Saisonvorbereitung von drei Monaten erklärt.

Damit der große Wurf im nächsten Jahr wirklich gelingen kann, setzt der 45-Jährige auch in der Winterpause auf eine intensive Vorbereitung. Am 8. Januar steht für die SSV-Damen ein mehrtägiges Trainingslager auf dem Programm, bevor das neue Handballjahr eine Woche später mit dem ersten Pflichtspiel gegen Klassenprimus Marienheide beginnt. „Dann wissen wir endgültig, wo wir stehen”, freut sich Blaszczyk auf das Kräftemessen der beiden Spitzenteams.

„Handball made in Stolberg” - so begrüßt der SSV die Besucher seiner offiziellen Homepage. „Handball made in Stolberg” macht auch im Herrenbereich wieder Spaß.

Nach zwei bitteren Abstiegen in Folge hat sich die junge Mannschaft von Ekkehard Meurers und Stephan Böhmer in der oberen Tabellenhälfte etabliert und die Abstiegsgespenster rund um die Sporthalle am Glashütter Weiher vorerst vertrieben.

„Das sportliche Ziel in der Rückrunde wird die Festigung in der oberen Tabellenhälfte sein. Ein Traum wäre Platz fünf oder sechs”, blickt Ekkehard Meurers optimistischer als noch zu Saisonbeginn in die Zukunft. „In der nächsten Saison werden wir dann versuchen, die Rückkehr in die Verbandsliga zu realisieren.”

Der junge Kader, der sich wie die Damenmannschaft bis auf wenige Ausnahmen aus Stolberger Spielern rekrutiert, habe sich in der Hinrunde als geschlossene Einheit präsentiert. Mit Carsten Kilburg besitzt die Herrenauswahl des SSV außerdem einen der besten Schützen der Landesliga in den eigenen Reihen. Verbesserungspotenzial sieht Meurers hingegen bei der Konzentration und Disziplin seiner Schützlinge. Die Winterpause dürfte dem 52-Jährigen da nicht ganz ungelegen kommen, machte sich im Dezember doch ein deutlicher Kräfteverschleiß aufgrund der mangelnden Breite im Kader bemerkbar.

Mehr Rückhalt

Mit Bilal Bayram wechselt in der Winterpause ein routinierter Torwart aus Alsdorf zum SSV, der für mehr Rückhalt in der jungen Mannschaft sorgen soll. Den Traum vom Aufstieg der Handballdamen soll derweil Lisan Scheepers aus den Niederlanden weiter vorantreiben, die aus der dritten Liga an den Glashütter Weiher wechselt. Damit „Handball made in Stolberg” auch zukünftig eine attraktive Marke bleibt, stellt der Klassenerhalt der beiden zweiten Mannschaften einen weiteren wichtigen Vorsatz für das neue Jahr beim SSV dar.

Aktuell rangieren die zweiten Herren- und Damenmannschaften aber auf den vorletzten Tabellenplätzen ihrer Spielklassen. Um dies zu ändern und die Teams in der Rückrunde in sichere Tabellengefilde zu manövrieren, haben sowohl Meurers als auch Blaszczyk personelle Unterstützung signalisiert. Das Wort „Abstieg” soll im Handballjahr 2012 ein Fremdwort beim Stolberger SV bleiben.
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